20.06.2017, 15:07 Uhr

Wie alles begann: Eine dreiteilige Schulgeschichte.

(Foto: Riepl Riepl Architekten)

Teil 3: Generalsanierung des Bundesschulzentrums

KIRCHDORF. In den Jahren 2001 bis 2003 wurde das größte Bundes-Schulbauprojekt Oberösterreichs in Kirchdorf verwirklicht. Nach zehn Jahren vergeblicher Versuche, die desolate Raumsituation zu verbessern, wurde es mit der Generalsanierung und Erweiterung des Bundesschulzentrums ernst. Der Neubau der Dreifachturnhalle war nach einem Beschluss des Kirchdorfer Gemeinderates vorerst unsicher. Dank gemeinsamer Proteste und Aktionen konnte die Turnhalle ab 27. Juni 2001 gebaut werden. Auch mit den Umbauarbeiten am Schulgebäude wurde planmäßig im Juli 2001 begonnen.

Das „Umbaujahr“ 2002

Bei laufendem Schulbetrieb wurde im „Umbaujahr“ 2002 renoviert und ausgebaut. Räumliche Enge, Lärm und Schmutz verlangten Geduld und Improvisation. Der Unterricht und die Schulverwaltung mussten zum Teil in die Kaserne Kirchdorf und in zusätzliche Container ausgelagert werden. Die Hauptumbauarbeiten gingen schließlich in den Sommerferien 2002 vonstatten.
Das Gebäude ist heute im Besitz der Bundesimmobiliengesellschaft und verfügt über gut ausgestattete Sonderunterrichtsräume, Pausenräume, eine große Schulbibliothek, sowie hervorragende Bedingungen für den Sportunterricht. Im Gangbereich zwischen Alt- und Neubau wurde eine Kletterwand errichtet. Sie wurde mittels einer Bausteinaktion finanziert und ist bis heute ein Hit.

Neueröffnung im Jahr 2003

Die offizielle Schuleröffnung erfolgte am 17. September 2003 in Anwesenheit von Bundesministerin Elisabeth Gehrer. Nach einigen Jahren der provisorischen Leitung durch Helmut Bernkopf und Anton Aschauer wurde im Jahr 2000 Wilhelm Zillner zum Direktor des BRG/BORG Kirchdorf ernannt. Im Bundesschulzentrum werden zurzeit 1.120 Schüler von 130 Lehrern unterrichtet.
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