08.02.2018, 09:02 Uhr

Das Rennen um die Medaillen

Rennrodlerin Birgit Platzer zeigt sich trotz einer durchwachsenen Saison im Weltcup zuversichtlich für die Spiele.

Zwei Athleten aus dem Bezirk Kirchdorf sind in Pyeongchang mit dabei

BEZIRK (sta). Österreich wird bei den 23. Olympischen Winterspielen (9. bis 25. Februar) mit 105 Athleten vertreten sein – acht davon aus Oberösterreich. Zwei Sportler kommen aus dem Bezirk Kirchdorf.
Für die Rennrodlerin Birgit Platzer aus Nußbach sind es nach den Winterspielen in Sotschi die zweiten Olympischen Spiele. In Russland vor vier Jahren belegte sie im Damenbewerb den 23. Platz. Das letzte Weltcuprennen in Sigulda beendete die 25-Jährige mit einem Sturz. Ein Spiegelbild der gesamten Saison, in der sie nie richtig in Form kam. Die Chancen auf eine Medaille in Südkorea stehen dennoch nicht so schlecht. Sollte sie sich für die Teamstaffel qualifizieren, ist durchaus eine Medaille drinnen. "Die Saison ist bisher nicht so gelaufen, wie ich es mir erwartet habe. Jetzt gilt die ganze Konzentration den Olympischen Spielen."

Molln und Olympia

Auch ein Snowboarder aus Molln träumt von Edelmetall. Clemens Millauer (23) gehört weltweit zu den besten Freestylern. Er ist nach Franz Gruber 1984 in Sarajewo bereits der zweite Mollner, der bei den Olympischen Spielen mit dabei ist. Er fiebert dem Groß-#+ereignis entgegen. "Für mich sind die Olympischen Spiele der Höhepunkt meiner sportlichen Karriere. Ich habe zwei Weltcupsaisonen darauf hingearbeitet. Jeder Sportler strebt natürlich eine Medaille an. Für mich wäre es super, wenn ich in das Finale komme. Es muss alles zusammenpassen. Die Konkurrenz aus Amerika, Kanada, Norwegen und Japan ist sehr groß. Ich hoffe, dass ein Quäntchen Glück auch auf meiner Seite ist."
Millauer, der in Südkorea in den Bewerben "Slopestyle" und "Big Air" an den Start gehen wird, liegt derzeit im Big Air-Weltcup auf dem fünften Gesamtplatz. Beim "Big Air" müssen die Athleten einen Sprung über eine große Schanze absolvieren, beim "Slopestyle" befahren die Sportler einen Parcours mit verschiedenen Hindernissen.

Fotos: BezirksRundschau
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