26.03.2017, 11:41 Uhr

Maschinenring Kremstal-Windischgarsten: neuer Standort ab Mai in Ried

SVB-Direktor Josef Striegl (rechts) verlieh die Plakette "der sichere Bauernhof" an drei Betriebe aus dem Bezirk.

Aus Platzgründen übersiedelt der Maschinenring Kremstal-Windischgarsten von Wartberg nach Ried.

BEZIRK (wey). Zahlreiche Mitglieder und Ehrengäste kamen zur 13. Generalversammlung des Maschinenrings Kremstal-Windischgarsten in den Freizeitpark Micheldorf. "Der Maschinenring ist in den vergangenen Jahren zu einem standfesten Unternehmen herangewachsen", resümierte Obfrau Anna Atzlinger in ihren Begrüßungsworten. Diese positive Entwicklung brachte unter anderem die Anpassung des Mitarbeiterstandes mit sich. Auch räumlich steht eine Veränderung ins Haus. So wird das Büro, das sich derzeit in Strienzing befindet, nach Ried im Traunkreis verlegt. Vor mehr als zehn Jahren ist man von Kremsmünster nach Wartberg gezogen, damals wurde der Mitgliedsbeitrag angehoben. Heuer zieht der Maschinenring wieder aus Platzgründen in ein größeres Objekt um, diesmal ohne Beitragserhöhung. Das neue Büro befindet sich in unmittelbarer Nähe zur B138 bzw. zur Autobahn. Im Mai ist der Umzug geplant, im Sommer eine Einweihungsfeier.

Geschäftsführer Gottfried Straßmayr ging unter anderem auf das Thema Betriebshilfe ein. 42 männliche und 13 weibliche Betriebshelfer waren im Vorjahr bei den Bauern unterwegs. Partnerschaft und Kollegialität, so Straßmayr, haben beim Maschinenring einen hohen Stellenwert.

Markus Lindinger berichtete von einem "Ausnahmejahr", was das Personalleasing betrifft. Lindinger: "Erstmals konnten wir sowohl beim Dienstnehmer- als auch beim Kundenumsatz die Millionengrenze überschreiten." Das Plus beträgt 17 bzw. 15 Prozent. Größter Bereich sei das Nahrungs- und Genussmittelgewerbe. Lindingers besonderer Dank richtet sich an Hubert Leeb, Geschäftsführer von Leeb Biomilch in Wartberg. Stark vertreten sei man auch in der Tischlerbranche mit MPG in Micheldorf als wichtigstem Partner. Der Maschinenring, so Lindinger, sieht sich künftig als Arbeitgeber Nummer eins im ländlichen Raum. Es werden ständig gute Mitarbeiter gesucht. Ausgeschriebene Positionen findet man unter maschinenring.at. Jeder, ob Mitglied oder nicht, auch Nicht-Landwirte, könne sich bewerben.

Grußworte der Ehrengäste

Im Anschluss an die Fachberichte aus den Tochterunternehmen richteten die Ehrengäste Gertraud Weigl, Erika Glinsner und Franz Karlhuber ihre Grußworte an die Anwesenden. Josef Striegl, Direktor der Sozialversicherungsanstalt der Bauern, verlieh die Sicherheitsplakette an drei mustergültige Betriebe im Bezirk Kirchdorf. Striegl: "Rund 1000 Arbeitsunfälle ereignen sich pro Jahr auf den Bauernhöfen. Die Zahl hat sich in den vergangenen 20 Jahren halbiert – trotzdem ist jeder Unfall einer zuviel. Zu mehr Sicherheit und Gesundheit kann man selbst viel beitragen. Wir von der Sozialversicherungsanstalt der Bauern sehen es nicht nur als gesetzlichen Auftrag, sondern als Herzensanliegen, Unfälle hint anzuhalten." So verlieh er die Plakette erstmals an den Ehrenobmann des Maschinenrings Kremstal-Windischgarsten, Josef Mayr. Außerdem dürfen sich die Bauernhöfe Gschwandt in Roßleithen und Voglhub in Kremsmünster über die Auszeichnung freuen.

Bevor auch noch die fleißigsten Mitarbeiter des Maschinenrings geehrt wurden, erheiterten Manfred Linhart und Georg Bauernfeind mit ihrem Klima-Energie-Kabarett "Wurscht und Wichtig" die Gemüter der Gäste.

Fotos: Wiesmüller
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