30.09.2014, 15:52 Uhr

Meine erste Bewerbung

Martin Berger, Geschäftsfüher der Berger Personalservice GmbH in Wartberg (Foto: Foto: Privat)

Höflichkeit und Pünktlichkeit sind das A und O beim ersten Bewerbungsgespräch.

BEZIRK (sta). In Zeiten des Fachkräftemangels bekommt die Lehre immer mehr Bedeutung. Nach der Lehrzeit stehen Tür und Tor offen. Mit Fleiß und Ausdauer kann man es bis zur Führungskraft schaffen. Ein erlernter Beruf muss aber zu den Talenten und Interessen der Jugendlichen passen. Mit verschiedenen Praktika lassen sich diese herausfinden. Mit guten Abschlussnoten lässt sich logischer Weise leichter eine Lehrstelle finden, da dies oft der einzige Indikator neben einem Praktikum ist. Sehr viele Firmen führen auch Einstiegtests durch, vor allem im Bereich Mathematik, Deutsch und allgemeine Bildung. Die Bewerber sollten ähnliche Tests zu Hause durchführen, um sich auf diese Prüfungssituation einstellen zu können und um die Nervosität zu verlieren. "Neben dem Anschreiben und dem Lebenslauf sollte man das letzte Zeugnis mitsenden. Vor dem Vorstellungsgespräch ist es wichtig, sich mit der Firma auseinandergesetzt zu haben, wie viele Mitarbeiter hat die Firma, welche Produkte werden erzeugt, wieviele Standorte hat das Unternehmen und die Unternehmensgeschichte", weiß Martin Berger, Geschäftsfüher der Berger Personalservice GmbH in Wartberg.

Erster Eindruck zählt
Da es sich meist um die ersten Bewerbungsgespräche im Leben handelt sollten diese zu Hause mal mit den Eltern oder Freunden durchgespielt werden. Es ist wie bei jedem Bewerbungsgespräch auch hier auf die Hygiene und auf die Kleidung zu achten. "Weg mit den schrillen Outfits, man soll sich nicht verstellen und ordentlich gekleidet sein. Pünktlichkeit ist das A und O. Das Bewerbungsgespräch beginnt schon beim Betreten des Gebäudes. Auch Höflichkeit ist angesagt", so Berger.
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