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Auszeichnung für 94 klimaaktiv Gebäude

Klimaaktiv-Bronze gab es für das Projekt "Südtiroler Siedlung" der Neuen Heimat in St. Johann.
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TIROL/VORARLBERG (jos). Kürzlich zeichnete Bundesministerin Elisabeth Köstinger nachhaltige Bauprojekte und Unternehmen aus. Insgesamt 94 Gebäude aus Tirol und Vorarlberg wurden nach klimaaktiv Standards prämiert.
„Im Gebäudebereich liegen immense Potentiale für den Klimaschutz. Die ausgezeichneten Bauprojekte zeigen, wie diese Möglichkeiten genutzt werden können und leisten einen nachhaltigen Beitrag für unsere Zukunft“, so Köstinger.

19 Mal Gold für klimaaktiv Vorzeigegebäude

Ob Einfamilienhaus, Schulgebäude, Pflegeheim oder Wohnanlage – die ausgezeichneten Gebäude erfüllen allesamt die strengen Kriterien des klimaaktiv Gebäudestandards. Von den 94 Projekten erhielten 19 die klimaaktiv Plakette in Gold. Sie entsprechen damit höchsten Anforderungen in Sachen Energieeffizienz, nachhaltiger Planung und Ausführung, Baustoffe und Konstruktion sowie Komfort und Raumluftqualität. Darüber hinaus erreichten 16 Gebäude den klimaaktiv Silber-Standard und 59 Bronze.

klimaaktiv Gebäude erfüllen zukünftige Anforderungen


Der klimaaktiv Gebäudestandard ist das europaweit erfolgreichste und gleichzeitig anspruchsvollste Gütesiegel für nachhaltiges Bauen, denn er definiert die im internationalen Vergleich strengsten Anforderungen im Bereich Energieeffizienz. Er ist somit ein idealer Leitfaden, um klimafreundliches, ökologisches und behagliches Wohnen sowie Arbeiten zu garantieren. klimaaktiv Gebäude sind so geplant und gebaut, dass sie von Energiepreisentwicklungen weitgehend unabhängig bleiben. Sie erfüllen bereits die ab 2021 geltenden Anforderungen der Direktive 2010/31/EU der Europäische Union, nach der Wohn- und Nichtwohngebäude als Nearly Zero Energy Buildings (NZEB) umgesetzt werden müssen.
Den klimaaktiv Gebäudestandard gibt es für Wohngebäude und verschiedene Dienstleistungsgebäudetypen jeweils für den Bereich Neubau und Sanierung. Alle Kriterienkataloge sind nach einem 1.000-Punkte-System aufgebaut, anhand dessen die Gebäude rasch bewertet und verglichen werden können. Die Bewertung der Gebäudeerfolgt in drei Qualitätsstufen.

Tiroler Wohnbauförderung

Die Wohnbauförderung des Landes Tirol liefert wichtige Impulse und Hilfsmittel zur Erreichung der Energieautonomie bis 2050. Mit den neuen Förderrichtlinien richtet die Wohnbauförderung ihren Fokus verstärkt auf ganzheitliche Gebäudekonzepte. Neben der Möglichkeit auf Förderungskredit oder Wohnbauscheck gibt es unter anderem eine erhöhte Zusatzförderung für „Energiesparende und umweltfreundliche Maßnahmen“. Bauleute, die sich in den Bereichen Energie und Energieversorgung, Schutz vor sommerlicher Überhitzung und Raumluftqualität, Baustoffe und Konstruktion sowie Planungs- und Qualitätssicherung bemühen, erhalten die höchste Förderung. Besonders hervorzuheben sind hier die höheren Anreize für Gebäude, die im klimaaktiv Gebäudestandard deklariert sind oder eine Passivhauszertifizierung durchgeführt haben.

Ausgezeichnete Gebäude im Bezirk Kitzbühel:

  • Errichtet/saniert von der Alpenländischen Gemeinnützigen Wohnbaugesellschaft: Wohnanlage Dorfstraße BA1, Erpfendorf (Gold); Aufstockung Betreutes Wohnen, Westendorf (Silber); Wohnanlagen Winklweg 32 und 34, Brixen (Bronze);
  • Errichtet/saniert von Neue Heimat Tirol, Gemeinnützige WohnungsGmbH: Wohnanlage am Pflanzgarten, Häuser A, B und C, Kirchberg (Bronze); Haus im Leben, Jochberg (Bronze); Südtirolersiedlung St. Johann, Bauabschnitt 1 (Bronze);
  • Errichtet von Lars Pflugrad: Haus Pflugrad, St. Jakob (Bronze)
Klimaaktiv-Bronze gab es für das Projekt "Südtiroler Siedlung" der Neuen Heimat in St. Johann.
Klimaaktiv-Bronze gab es für das Projekt "Südtiroler Siedlung" der Neuen Heimat in St. Johann.

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