ATP-Comeback Kitzbühels

Freude bei Gerhard Eilenberger, Hans-Dieter Toth, Ernst Wolner, Herbert Günther und Claus Retschitzegger. (v. li.).
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  • hochgeladen von Klaus Kogler

Nach einem Jahr auf Challenger-Ebene kehrt das traditionsreiche Kitzbüheler Tennisturnier zurück auf die ATP-Bühne.

KITZBÜHEL (niko). Von 1. bis 7. August geht der „bet-at-home.com Cup Kitzbühel“ am Sand des Casino Stadions in Szene. Darauf einigten sich Lizenzgeber Octagon (USA) und der Kitzbüheler Tennis Club zum Jahreswechsel.

„Ein Traum geht in Erfüllung, wir mussten die Gelegenheit einfach nutzen“, freut sich Herbert Günther, Präsident des Kitzbüheler Tennis Clubs. Mit dem Challenger 2010 konnte man Sponsoren und die ATP überzeugen, so Günther.

Das ATP-Turnier ist derzeit bis 2013 gesichert (Lizenz), die Partnerschaft mit dem Titel- bzw. Hauptsponsor bet-at-home.com läuft vorerst zwei Jahre. Das Gesamtbudget wird 1,5 Mio. Euro betragen (Verdoppelung gegenüber 2010, Anm. d. Red.) und ist lt. Günther zum Großteil bereits abgedeckt. Von den Sponsoren sei man durchwegs mit offenen Armen empfangen worden. Unterstützung kommt auch vom ÖTV, dem Land Tirol, der Stadtgemeinde und Kitzbühel Tourismus. Der ORF und der deutsche Sender Sport 1 werden live übertragen.

Bis 2013 muss laut Lizenz-Vertrag auf Sand gespielt werden. Dann würde sich die Möglichkeit für ein Hartplatz-Turnier ergeben. „Das wäre zu überlegen, man würde auch leichter Top-Spieler anziehen können“, so ÖTV-Präsident Ernst Wolner, der sehr froh ist, dass es gelungen ist, das Turnier in Kitzbühel wieder zu beleben. „Wir werden alles tun, um das Turnier bestmöglich zu unterstützten.“

Claus Retschitzegger, Marketingleiter bet-at-hom.com: „Ein großer Teil unserer Einnahmen fließt ins Sportsponsoring. Unter anderem sind wir als Hauptsponsor von Real Mallorca, Austria Wien, im Handball und bei weiteren ATP Tennisturnieren tätig. Für das Engagement in Kitzbühel war ausschlaggebend, dass wir hier aufgrund der langen Tradition enormes Potenzial sehen.“

„Challenger war vorbildlich“
Vize-Bgm. und Sportreferent Gerhard Eilenberger: „Es freut mich sehr, dass es mit dem Turnier jetzt wieder bergauf geht. Das Challenger im vergangenen Jahr war vorbildlich organisiert und auf World Tour-Niveau.“

Man werde sich bemühen, mit Jürgen Melzer ein Zugpferd für das Turnier zu gewinnen, obwohl man wisse, dass dies derzeit fast unmöglich erscheint. Durch den Termin sei es schwierig, Top-Spieler anzulocken, man sei jedoch zuversichtlich, so Günther. Eine Woche nach Kitzbühel findet in Montreal ein 1000er-Turnier statt, das somit in direkter Konkurrenz zu Kitzbühel steht.

Die Frage der Turnierdirektion ist noch offen; möglicherweise blieb das Engagement von Charly Steeb ein Kurzgastspiel in Kitz. Kolportiert wurde wiederholt der Name Barbara Schett. „Da hat Octogon ein Wörtchen mitzureden; wir hoffen, bis zum Hahnenkamm-Wochenende den Namen bekannt geben zu können“, so Günther.

Die Turniere der World Tour 250 sind in der Wertigkeit unterhalb der World Tour Masters 1000 und 500 angesiedelt. Die 250er-Tour umfasst heuer 40 Turniere, davon 14 auf Sand.

Preisgeld: 450.000 € (ca. 640.000 US-$); Sieger bekommt 250 ATP Punkte; Budget: 1,5 Mio. €; Stadion: 6.400 Plätze

Autor:

Klaus Kogler aus Kitzbühel

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