Pflege
24-Stunden-Betreuung auf dem Prüfstand

Pflege und ihre Zukunft.
  • Pflege und ihre Zukunft.
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  • hochgeladen von Klaus Kogler

BEZIRK KITZBÜHEL (niko). Das LEADER-Regionalmanagement regio³ Pillerseetal-Leukental-Leogang hat beim Soziologischen Institut der Uni Innsbruck eine Analyse über die Effektivität und Zukunft der 24-Stundenbetreuung in Auftrag gegeben.

Ein Jahr lang wird nun im Rahmen einer eigenen Lehrveranstaltung an diesem Thema gearbeitet. In der ersten Phase wurden Betroffene bzw. deren Angehörige ebenso wie Experten befragt. Dabei ging es u.a. um die Frage, ob das bestehende Modell der 24-Stundenbetreuung auch unter den sich ändernden Rahmenbedingungen noch Zukunft hat.

Die derzeit nahezu ausschließlich ausländischen Betreuungskräfte könnten nämlich in absehbarer Zeit aus verschiedenen Gründen nicht mehr in ausreichender Anzahl zur Verfügung stehen. Die Einkommensunterschiede zwischen Ost – und Westeuropa werden geringer und sie werden auch in den jeweiligen Heimatländern benötigt und ähnlich bezahlt, so regio³-Obmann  Sebastian Eder.

Zu Hause bleiben

„Der größte Teil der betreuungs – bzw. pflegebedürftigen Menschen in Österreich wünscht sich, zu Hause bleiben zu können. "Dieser Wunsch sollte berücksichtigt werden", so Eder.

Die Untersuchung soll den aktuellen Stand erfassen und einen Blick in die Zukunft werfen, und möglichst auch Alternativen aufzeigen, die für die politischen Entscheidungsträger auf kommunaler oder auch auf Landesebene eine Entscheidungshilfe darstellen könnte.

Im Rahmen des Projektes wird auch die Bevölkerung befragt. Dazu wird über sechs Wochen ein Fragebogen verteilt, der freiwillig und anonym ganz einfach zu beantworten ist.
Der Fragebogen ist auch online verfügbar unter www.regio-tech.at

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