500 Fahrzeuge wurden repariert

Werkstättenleiter G. Eiböck, Projektbetreuer P.  Logar, Flüchtlingskoordinator M.Eiter, LR G. Reheis, Bgm. H. Grander, der frühere Werkstättenleiter W. Molis.
  • Werkstättenleiter G. Eiböck, Projektbetreuer P. Logar, Flüchtlingskoordinator M.Eiter, LR G. Reheis, Bgm. H. Grander, der frühere Werkstättenleiter W. Molis.
  • Foto: Land/Schwarz
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FIEBERBRUNN (niko). Die Lehrwerkstätte neben dem Flüchtlingsheim Fieberbrunn am Bürglkopf haben mittlerweile 500 instand gesetzte und generalüberholte Fahrzeuge verlassen. Unter Anleitung eines Tiroler Meisters nahmen seit der Eröffnung im Jahr 1995 über 200 Asylwerber an den Schulungen teil: 68 Traktoren, 62 Lkws, 58 Feuerwehrfahrzeuge, 14 Rettungswagen, neun Autobusse und etliche Kommunalfahrzeuge scheinen in dieser Erfolgsbilanz auf.

„Zwölf frühere bosnische Asylwerber haben den Lehrabschluss als Schlosser absolviert und sind inzwischen am heimischen Arbeitsmarkt integriert“, berichtete LR Gerhard Reheis bei einem Lokalaugenschein. Außerdem sind 40 Männer mit dieser Ausbildung vom Bürglkopf als Starthilfe in den Kosovo zurückgekehrt und haben dort wiederFuß gefasst. Über 130 weitere Menschen aus 20 anderen Nationen, die im Flüchtlingsheim untergebracht waren, haben in den vergangenen 17 Jahren ebenso von dieser Ausbildung im Metall- und Kfz-Bereich profitiert. „Auch um die Monotonie des Heimlebens zu durchbrechen, ist und war diese Werkstätte eine Erfolgsgeschichte“, so Reheis.

Tiroler Traktoren im Kosovo
Die instand gesetzten Fahrzeuge und Geräte werden im Rahmen der Wiederaufbauhilfe des Landes Tirol in Staaten des ehemaligen Jugoslawiens zur Verfügung gestellt. Dass inzwischen viele Traktoren von Tirol in den Kosovo geliefert wurden, erleichtert den dortigen Bauern die Landwirtschaft ungemein, informiert Peter Logar als Projektbetreuer des Landes Tirol. Auch wenn der Kosovo derzeit nicht den Lebensstandard eines mitteleuropäischen Landes bieten kann, blicken die BewohnerInnen dank der Tiroler Hilfe wieder optimistischer in die Zukunft.

Autor:

Klaus Kogler aus Kitzbühel

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