33. Kitzbüheler Alpenrallye
Alpenrallye in Zeiten von Corona...

Auch die Vierbeiner überstanden die Rallye gut!
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  • hochgeladen von Klaus Kogler

Stark dezimierte Teilnehmerzahl bei Alpenrallye wegen Reisewarnungen; vor allem Deutsche blieben aus.
KITZBÜHEL (niko). Am vorigen Donnerstag wurde die 33. Kitzbüheler Alpenrallye mit dem Prolog (Brixental-Runde) gestartet. Die Rallye wurde Corona-bedingt vom Frühjahr in den Herbst verlegt und fand und strikten Sicherheitsvorkehrungen statt. Am Freitag und Samstag folgten die großen Ausfahrten. Am Samstag endete die Ausfahrt mit der Einfahrt der 55 Automobil-Klassiker in die Kitzbüheler Innenstadt.

Teilnehmer, Sponsoren, Gäste, Besucher waren sich einig: “Es war eine großartige Alpenrallye. Gut, dass die Rallye Corona getrotzt hat!” Dabei stand die auf den Herbst verschobene Veranstaltung niemals auf der Kippe, denn trotz der vier Tage vor Rallyestart von Deutschland ausgesprochenen Reisewarnung hielten die Organisatoren eisern an der Durchführung fest. OK-Chef Markus Christ: "Wir haben so viel in die Rallye investiert – Mühe, Zeit, Einsatz, Engagement, Geld – außerdem haben es unsere Teilnehmer, die sich auf die Rallye vorbereitet und gefreut haben, verdient, dass wir auch unter so schwierigen Umständen die Veranstaltung durchziehen.” All das natürlich unter allen nötigen Sicherheitsauflagen, sogar eine COVID-19-Teststraße – vor allem für deutsche Starter – wurde eingerichtet...

Allerdings zeigte die Reisewarnung Wirkung: Corona schlug Tag für Tag eine breitere Schneise in das Teilnehmerfeld: 55 von 138 gemeldeten Startern blieben schließlich übrig und gingen mit einigen außergewöhnlichen Klassikern der Baujahre 1931 bis 1973 auf die Strecke – und wurden mit anspruchsvollen Strecken und wundervollen Ausblicken auf die frühherbstliche Bergwelt belohnt. Auffallend: besonders viele echte Raritäten waren heuer am Start, darunter auch einige hochkarätige Vorkriegsklassiker.

Linz/Beznaus siegen erstmals

Nach drei spannenden Bewerbstagen mit insgesamt 27 Prüfungen und einer Gesamtstrecke von 502 Kilometern brachte die 33. Kitzbüheler Alpenrallye neue Siegergesichter: Alexander Linz und Co-Pilotin Michaela Beznaus aus Mauerbach in Oberösterreich auf Alfa Romeo Giulia “Carabinieri” (1972) konnten nach den Plätzen drei und zwei in den Vorjahren in der Sport-Trophy (Gesamtwertung) nun erstmals ganz oben vom Siegertreppchen lachen.

Der Sieg in der Classic-Trophy (gleiche Strecke, weniger Prüfungen) ging an Wilfried und Sandra Schäfer, Königstein, D (Invicta Low Chassis, S-Type) – das Team sicherte sich auch die erstmals durchgeführte “Sanduhrklasse” (ohne technische Hilfsmittel). Den Sieg in der Sepp-Greger-Bergwertung sicherten sich Ralf Klaus und Georg Ahrens auf Talbot London 90 AV, 1933.

Als schönste Autos der Veranstaltung wurden bei den Vorkriegsfahrzeugen ein Bentley Speed 6 SWB, Baujahr 1931 (Florian Wiedener / Julian Strosek, München) und bei den Nachkriegsmodellen ein VW T1 Bulli, Baujahr 1966 (Heinz Schmidt / Mike Henkelmann, Neu-Isenburg, D) ausgezeichnet.

Traumstrecken und Traumwetter

Nach dem Prolog durchs Brixental am Donnerstag – Bgm. Klaus Winkler gab das Startkommando –  war eine Tiroler Täler-Entdeckungsreise die Königsetappe am Freitag: eine abwechslungsreiche Strecke durch Inntal, Brandenbergtal, Achental, Alpbachtal, Zillertal und das Hochtal Wildschönau, umrahmt von den Bergriesen zwischen Wilder Kaiser, Rofan und Karwendel.
Auf der Schlussetappe am Samstag stand eine Runde in die Bergwelt des Salzburger Pinzgau mit eindrucksvollen Blicken auf den Hochkönig und die Dreitausender der Hohen Tauern auf dem Programm. Schlusspunkt wie immer die Zieleinfahrt der Classic Cars in die Kitzbüheler Altstadt – wenn auch wesentlich ruhiger und mit weniger Zuschauern wie üblich.

Übrigens: auch das Wetter belohnte den Mut der Veranstalter und bescherte den Teams aller schlechten Prognosen (Starkregen, Sturmböen) zum Trotz drei angenehme, teils sogar strahlend schöne Tage.

Fotos: Kogler, Eberharter (2), Alpenrallye/Ritsch

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