Erste Rodungen
Baustart für Hochwasserschutz in St. Ulrich und Waidring

Bgm. Brigitte Lackner, Leo Fischer (Obmann Wasserverband ), Bgm. Georg Hochfilzer und Christoph Wörgötter (Amtsleiter St. Ulrich am Pillersee) (v. li.) beim Start der Rodungsarbeiten.
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  • Bgm. Brigitte Lackner, Leo Fischer (Obmann Wasserverband ), Bgm. Georg Hochfilzer und Christoph Wörgötter (Amtsleiter St. Ulrich am Pillersee) (v. li.) beim Start der Rodungsarbeiten.
  • Foto: WMP
  • hochgeladen von Johanna Schweinester

Die Bauarbeiten zum Hochwasserschutzprojekt Haselbach/Grieselbach in St. Ulrich und Waidring haben begonnen. In einem ersten Schritt entstehen zusätzliche Retentionsräume.

ST. ULRICH, WAIDRING (jos). In St. Ulrich und Waidring erfolgte der Start zu den ersten Bauabschnitten des Hochwasserschutzprojektes Haselbach/Grieselbach.
Der Pillersee als optimierter Retentionsraum mit einem verfügbaren Retentionsraum von 470.000 m³ sowie das neu zu errichtende Retentionsbecken in Winkl (Waidring) mit 15.000 m³ mit seinem vorgelagertem Geschieberückhaltebecken und die Räumung der Geschiebebecken in Flecken (St. Ulrich) bilden die wesentlichen Anlagenteile. Im Falle eines Hochwasserereignisses sind diese für einen kontrollierten Hochwasserabfluss im Unterlauf von zentraler Bedeutung.

„Nach fast fünf Jahren Vorbereitungsphase, intensiver Planung und zahlreichen Verhandlungen ist nun auch der langersehnte Baustart erfolgt. Wir sind sehr glücklich, dass dieses für die Sicherheit unserer Bevölkerung so wichtige Projekt noch in diesem Jahr in die Umsetzung geht“,

freuen sich St. Ulrichs Bürgermeisterin Brigitte Lackner und Waidrings Bürgermeister Georg Hochfilzer.

Ökologische Umsetzung im Fokus

Bis Weihnachten sollen die Hauptrodungen abgeschlossen werden, ehe die für das Projekt essentielle pegelgesteuerte Wehrklappe am Ausgang des Pillersees errichtet und vor Start der Hochwassersaison in Betrieb genommen wird. „In den jeweiligen Ortsteilen sieht das Projekt entsprechende Ersatzaufforstungen vor. Wir legen ein großes Augenmerk auf die attraktive Gestaltung und ökologische Umsetzung und haben dazu eine eigene ökologische Bauaufsicht“, erklärt der Obmann des Wasserverbandes Haselbach/Grieselbach, Leonhard Fischer.

16 Bauabschnitte in vier Jahren

Mit insgesamt 16 Maßnahmen von Flecken bis Strub werden Schwachstellen in der bestehenden Verbauung eliminiert und Retentionsräume optimiert.
9,5 Millionen Euro werden in den kommenden vier Jahren in den gemeinsamen Hochwasserschutz investiert. Demgegenüber steht die Schadensbewertung bei einem hundertjährigen Ereignis, die bei 13,5 Millionen Euro liegt und 121 Objekte betreffen würde. Starke finanzielle Unterstützung für das Hochwasserschutzprojekt erhalten die beiden Gemeinden von Bund und Land mit insgesamt 87,8 Prozent.

Großes Schutzprojekt für zwei Gemeinden
Hochwasserschutz um 9,4 Millionen Euro soll starten
Bgm. Brigitte Lackner, Leo Fischer (Obmann Wasserverband ), Bgm. Georg Hochfilzer und Christoph Wörgötter (Amtsleiter St. Ulrich am Pillersee) (v. li.) beim Start der Rodungsarbeiten.
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