Dem Wasser im Bezirk Kitzbühel auf der Spur

Josef Hochkogler aus Kirchberg, Anna Hirzinger aus Kössen, Melitta Pali aus St. Johann und Mathias Hain aus Westendorf (v. li.) wurden von LH-Stv. Josef Geisler (ganz li.) und Klaus Niedertscheider (ganz re.) für ihre langjährige Tätigkeit im Dienste der Hydrographie ausgezeichnet.
  • Josef Hochkogler aus Kirchberg, Anna Hirzinger aus Kössen, Melitta Pali aus St. Johann und Mathias Hain aus Westendorf (v. li.) wurden von LH-Stv. Josef Geisler (ganz li.) und Klaus Niedertscheider (ganz re.) für ihre langjährige Tätigkeit im Dienste der Hydrographie ausgezeichnet.
  • Foto: Land Tirol/Die Fotografen
  • hochgeladen von Johanna Schweinester

LH-Stv. Josef Geisler zeichnet Freiwillige im Dienste der Hydrographie aus

BEZIRK KITZBÜHEL (jos). 125 Jahre ist es her, dass mit dem Hydrographischen Dienst eine Stelle im Land Tirol geschaffen wurde, um den Wasserkreislauf unter die Lupe zu nehmen und den Flüssen, Seen und Quellen ebenso wie dem Grundwasser und den Gletschern Maß anzulegen. Im Bezirk Kitzbühel unterstützen 18 Freiwillige den Hydrographischen Dienst bei ihrer Arbeit und betreuen eine der über 85 landeseigenen Messstellen.

Vier Geehrte aus dem Bezirk Kitzbühel

Anlässlich des 125-Jahr-Jubiläums hat Geisler vier Beobachter aus dem Bezirk Kitzbühel für ihre langjährige Tätigkeit im Rahmen eines Festaktes ausgezeichnet. „Sie leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Sicherheit und Entwicklung unseres Landes. Die von ihnen erhobenen Daten und Messreihen bilden die Grundlage für Hochwasserprognosen, Hochwasserwarnungen, die Planung von Schutzmaßnahmen, die Sicherung der Trinkwasserversorgung und vieles mehr“, so Geisler.

Hervorragende Arbeit

Eine mittlerweile 70-jährige Familientradition führt Anna Hirzinger in Kössen weiter fort, wo sie seit 22 Jahren eine Niederschlagsmessstation betreut. Josef Hochkogler aus Kirchberg steht seit 42 Jahren im Dienste der Hydropgraphie, seit 35 Jahren betreut Melitta Pali aus St. Johann eine Grundwasser-Messstelle. Mathias Hain aus Westendorf liest seit nunmehr 32 Jahren die Messwerte an seiner Niederschlagsstation ab.

Niederschlagsmenge, Schneehöhe uvm.

14 Stationen im Niederschlagsmessnetz gibt es im Bezirk Kitzbühel. Dort wird das Regenwasser aus dem Niederschlagsgefäß in ein Messglas umgefüllt und die Mengen abgelesen sowie protokolliert. Die elektronisch gemessene Lufttemperatur in der Wetterhütte wird mit den Werten des Stationsthermometers verglichen. Im Winter werden die Schneehöhe und die Neuschneehöhe an den jeweiligen Messlatten abgelesen.
Ein Großteil der Messstellen läuft vollautomatisch, der Mensch ist aber trotzdem unverzichtbar. Einige Messungen können nach wie vor nur händisch durchgeführt werden. „Nur durch den persönlichen Einsatz, die Verlässlichkeit und das Engagement der Beobachterinnen und Beobachter ist ein geregelter Messbetrieb möglich“, so Klaus Niedertscheider, Leiter der Hydrographie.

Bezirk Kitzbühel in Zahlen:

  • 21 landeseigene Pegel an Flüssen und Seen
  • 14 Stationen im Niederschlagsmessnetz
  • 53 Messstellen für unterirdisches Wasser (Quellen und Grundwasser)

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