Hochwasserschutz im Fokus

Pillersee: Hauptrolle beim Hochwasserschutzprojekt.
  • Pillersee: Hauptrolle beim Hochwasserschutzprojekt.
  • hochgeladen von Klaus Kogler

ST. ULRICH (red.). Viel Information boten Bgm. Brigitte Lackner, Gemeinderäte und Referenten bei der Öffentlichen Gemeindeversammlung. Im Fokus stand das Hochwasserschutzprojekt; wichtige Themen waren auch der Breitbandausbau oder Verkehrskonzepte für verschiedene Ortsteile bzw. Straßenzüge (u. a. Strass, Steinbergstraße) und die Übernahme der Bergbahn Pillersee durch die Pletzer-Gruppe (wir berichteten).

In der Finanzübersicht wurden u. a. Bau-/Recyclinghof (320.000 €) oder die Radwegbrücke Adolari (234.000 €) erwähnt. Zuschüsse werden u. a. für das Alpensportbad (106.000 €), Loipen und Wege geleistet.

Künftige Projekte sind u. a. die Wasserversorgung Lastal, Radweg Pillersee, Gewerbegründe Strass, Grundankauf im Ortszentrum, Straßenprojekte, Masterplan, Breitbandausbau und diverse Feierlichkeiten (Jungbürger, Bürgermeisterinnentreffen, Wirtschaftsmeile, Gemeindefest).

Aus dem Amt geschieden bzw. in den Ruhestand getreten sind Amtsleiter Ernst Pirnbacher, Bauhofleiter Thomas Schellhorn und Badewart Anton Widmoser (20 Jahre im Dienst).

Breiten Raum nahm wie erwähnt das Projekt Hochwasserschutz ein. Für das 6-Millionen-Euro-Projekt (3,1 Mio. Gde. St. Ulrich) wurde gemeinsam mit Waidring und der Haselbachgenossenschaft ein eigener Wasserverband Haselbach/Grieselbach gegründet (wir berichteten). Diesem steht nun statt Bgm. Lackner Leonhard Fischer als Obmann vor. Ende 2018 könnten die Bauarbeiten an Sperren, Dämmen und der Wehranlage am Pillersee (Retention) beginnen. Zuvor sind noch Grundstücksverhandlungen und behördliche Verfahren abzuwickeln.

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