Kampf bis zur letzten Instanz

Eine Gruppe von Ausbaugegnern versammelte sich, um auf die Problematik hinzuweisen.
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  • Eine Gruppe von Ausbaugegnern versammelte sich, um auf die Problematik hinzuweisen.
  • hochgeladen von Klaus Kogler

REITH (niko). Am Sonntag lud GR Florian Pointner (Grüne) zur Bürgerversammlung zur Kohlhoferbrücke. Die Versammlung war behördlich genehmigt, die Straße gesperrt (ausgenommen Anrainer und Einsatzfahrzeuge). Die Versammlung richtet sich gegen den geplanten zweispurigen Ausbau der Brücke, die von Pointner und Gleigesinnten, u. a. auch Grundbesitzer Johann Jöchl (gegen den ein Enteignungsverfahren läuft) bekämpft wird.

"Wir bekämpfen einerseits den zu massiven Ausbau der Brücke und wehren uns auch gegen die Enteignung; wir werden bis zur letzten Instanz gehen und alle Rechtsmittel ausschöpfen. Es geht um unsere Kinder und unsere Umwelt", so Pointner.

Er wolle zu einer "friedlichen Lösung" kommen, ohne dass man von den Verkehrsplanern des Landes überfahren werde. "Alle sollen sich vor Ort zusammensetzen und eine Gesamt-Lösung anstreben; denkbar wären auch Begegnungszonen zur Eindämmung des Verkehrs und Erhöhung der Sicherheit. Bei der Brücke wäre ein Ausbau auf 6,50 Meter, nicht aber wie geplant auf 8,20 Meter, denkbar. Auch der Kurvenradius müsste anders ausgelegt werden", so der Aktivist, der "keinen Machtkampf, sondern die beste Lösung für alle" will. "Aber wenn sich die Herren nicht bewegen, werden wir weitere Akzente setzen."

An der Versammlung am Hölzl-Werksgelände beteiligten sich rund 30 Bürger mit Kindern.

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