Neue Transitroute im Bezirk über Reith droht

Von Going über Reith und Kitzbühel führt ein kurzer Weg in Richtung Süden.
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REITH/BEZIRK (niko). Schon jetzt steigt der Verkehr auf der Strecke über Reith, um in den Raum Kitzbühel und weiter in den Süden zu gelangen. "Das Verkehrsaufkommen auf dieser Straße wird mit der geplanten Umfahrung in Kitzbühel weiter steigen. Zudem gibt es Bestrebungen, die Kreuzung beim Stanglwirt verkehrsfreundlicher umzubauen. In Reith selber ist der Umbau der jetzt noch sehr verkehrsbehindernden Brücke bei der Zimmerei Hölzl beschlossen. Es wird also regional intensiv an einer möglichst autofreundlichen Strecke in und um Reith gearbeitet", erklärt Grünen-Bezirkssprecher Helmut Deutinger.
Überregional wird aktuell in Kärnten über eine Plöckenscheiteltunnel diskutiert. Auch der Ausbau der Straßen in Italien über Cortina d'Ampezzo ins Pustertal wird wieder thematisiert - wir berichteten!
"Wenn also die Pläne im Süden und die angeführten Ausbaupläne in unserer Region realisiert werden, dann entsteht auf der Straße über Reith eine neue Transitroute. Auf dieser verkürzten Verbindung Richtung Süden umgeht man auch Staus in St. Johann und Kitzbühel", warnt Deutinger. "Zudem soll im Zuge der Errichtung eines Wohnprojektes in Einfang bereits ein Teil einer möglichen Reither Umfahrung entstehen; wir Grüne und besorgte BürgerInnen werden vehement gegen eine neue Transitroute durch den Bezirk kämpfen", so Deutinger.

Leserbrief dazu – von Florian Pointner, Reith
Hirngespinst Petrovic-Trasse?

Obwohl vom Bürgermeister stets dementiert wird, bin ich überzeugt, dass die Petrovic-Trasse (Untertunnelung im Bereich Hahnenkamm, Kreisverkehr beim „Stanglwirt“ und danach der Zusammenschluss dieser beiden Straßenteile durch Reith in naher Zukunft (innerhalb der nächsten 10 Jahre) gebaut wird.
Bereits 1979 habe ich durch die Gründung einer Bürgerinitiative mit Bürgern von Reith diese geplante Trasse verhindert. Der damalige LH-Stv. Tanzer hatte damals, ohne Bgm. Sebastian Hölzl zu informieren, den Bau dieser Trasse verfolgt.
Deshalb gilt es auch jetzt, sich zu wehren. Ich bin überzeugt davon, dass auch heute Bgm. Jöchl vom Land nicht über die Straßenbaupläne (Umfahrung Kitzbühel - Petrovic-Trasse) informiert wurde.
Das Wohnbauprojekt „Einfang“ wird nur dazu benützt, um eine Rechtfertigung für ein Teilstück dieser geplanten Trasse bereits in den nächsten Jahren umsetzen zu können. Ist dieses Teilstück gebaut, dann ist der Grundstein für die Verbindung vom Kreisverkehr „Stanglwirt“ bis zum Tunnelbeginn Kitzbühel gelegt.
Dann geht durch Reith eine neue Transitroute, die dafür sorgen wird, dass unser Ort nicht mehr lebenswert ist. Feinstaub, Lärm und Abgase machen dann nämlich nicht nur den Bewohnern des Ortsteils Bichlach zu schaffen, sondern allen Bewohnern.
Deshalb bitte ich alle BürgerInnen von Reith, sich gegen diese Transitroute zu wehren und sich für ein lebenswertes Reith einzusetzen. (leicht gekürzt).

Autor:

Klaus Kogler aus Kitzbühel

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