Wohnbau
NHT investiert zwölf Mio. Euro im Bezirk Kitzbühel

Größtes Projekt der NHT im Bezirk: Neubau der Südtiroler Siedlung in St. Johann.
  • Größtes Projekt der NHT im Bezirk: Neubau der Südtiroler Siedlung in St. Johann.
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  • hochgeladen von Klaus Kogler

Die Neue Heimat Tirol (NHT) steht im 80. Jubiläumsjahr der Unternehmensgründung vor neuem Baurekord.

KITZBÜHEL (niko). Rund 500 neue Wohneinheiten sollen von der NHT 2019 fertiggestellt werden. Aktuell befinden sich knapp 800 Wohnungen in Bau. „Wir bauen heuer voraussichtlich in bis zu 30 Tiroler Gemeinden“, weiß GF Hannes Gschwentner.

Unter dem Marktpreis

„Damit zählen wir nicht nur zu den führenden Bauträgern in Österreich, sondern sind ein wichtiges Korrektiv des Wohnungsmarktes in Tirol“, ergänzt GF Markus Pollo: „Die Mieten in unseren Neubauten liegen um bis zu 50 %  unter dem Marktpreis.“
Die Bilanzsumme der NHT erreicht aktuell 1,1 Milliarden Euro.

In Summe verwaltet die NHT mittlerweile über 14.700 Mietwohnungen mit ca. 32.000 BewohnerInnen. Beim größten Wohnbauträger Tirols ist die Pipeline für neue Projekte auch weiterhin gut gefüllt. Allein im Bezirk Kitzbühel investiert die NHT im Rahmen der laufenden Projekte heuer rund zwölf Mio. Euro.
In St. Johann wird derzeit die alte Südtiroler Siedlung erneuert. Es handelt sich dabei um das größte Bauprojekt der NHT im Bezirk. Aktuell läuft der zweite Bauabschnitt mit 39 Wohnungen. Insgesamt sind drei Abschnitte mit 114 neuen Wohnungen geplant. Die Gesamtbaukosten betragen 17 Mio. €. Zusätzlich baut die NHT am Oberhofenweg eine neue Wohnanlage mit 41 Wohnungen.

Neue Wohnprojekte

In Kitzbühel läuft derzeit die vorletzte Baustufe für die Badhaussiedlung mit 17 neuen Mietwohnungen. Im Endausbau - die Fertigstellung der letzten Baustufe ist bis 2021 geplant - hat die NHT hier insgesamt 109 neue Wohnungen realisiert.
In Kirchberg starten unterdessen im Frühjahr die Bauarbeiten für zwei neue Wohnanlagen (28 Mietwohnungen und neun Eigentumswohnungen).
Vorsorgegrundstücke habe man derzeit in Erpfendorf und Jochberg.

Ebenfalls mit einem Durchbruch rechnet die NHT im Laufe des Jahres beim Wohnprojekt in Reith. Sieben Jahre nach Projektstart und Anrainerbeschwerden könnten dort demnächst die Bagger auffahren. Hier sind 40 Miet- und Eigentumswohnungen geplant. Derzeit läuft das Wasserrechtsverfahren, so Gschwentner.

Hoffnung auf Paket

Für die Zukunft setzt man Hoffnungen in das von der Landesregierung auf den Weg gebrachte "Wohnbaupaket", um weiterhin leistbare Grundstücke zu lukrieren und damit leistbares Wohnen zu ermöglichen (u. a. mit Vorbehaltsflächen). "Dabei müssen aber vor allem die Gemeinden mitspielen, etwa mit der Vertragsraumordnung", so GR Pollo. Auch für weitere 5-Euro-Wohnbauten brauche man offensive Gemeinden. "Wir sind jedenfalls bereit dafür", so Pollo. GF Gschwendtner ergänzt: "Die Politik erkennt, das 'Wohnen' DAS Thema bei der Bevölkerung ist und dass man handeln muss."

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