Hahnenkammrennen
Perfekte Zusammenarbeit der Rettungsorganisationen

Die Einsatzkräfte waren rund um die Uhr im Einsatz.
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KITZBÜHEL (jos). Gemeinsam mit Personal aus insgesamt sechs Landesverbänden des Österreichischen Roten Kreuzes, dem ASB Tirol, ASB München und dem Bayerischen Roten Kreuz konnte der Ambulanzdienst Hahnenkammrennen 2019 erfolgreich über die Bühne gebracht werden.
Von den Sanitätern sowie den Notärzten wurden 1.900 Personenstunden geleistet. Die Anzahl der versorgten Personen am Veranstaltungsgelände beläuft sich auf 134 Personen. Darunter waren 40 Abtransporte von Patienten zu umliegenden praktischen Ärzten bzw. ins Krankenhaus.

Gute Zusammenarbeit

„Das Konzept in der Stadt hat sich bewährt, besondere Herausforderungen für unsere Bergeteams stellten aber Arbeitsspitzen zu gewissen Zeiten dar, wobei eine große Anzahl an Versorgungen parallel durchzuführen war. Durch die Zusammenarbeit mit Sicherheitsdienst, Polizei und Bergrettung und speziell auch mit dem Veranstalter (K.S.C.) war dies immer gut zu bewältigen.“, so Markus Krenn, Bezirksrettungskommandant-Stv./Chef des Stabs.

Einsätze mit Bravour gemeistert

Trotz Programmänderung kam es nicht zu wesentlich mehr Versorgungen als vergleichsweise im Vorjahr. Bei den Versorgungen handelt es sich zu rund 60 % um Verletzungen durch Stürze, Schnittwunden etc. und zu jeweils ca. 20 % um interne/neurologische Notfälle sowie Folgen des Alkoholkonsums.
Im Stadtbereich lief, so Thomas Rass, Eventmanager für den Innenstadtbereich, alles nach Plan. Es kam zu keinen gröberen Zwischenfällen.

Vielseitig im Einsatz

Ebenso vor Ort im Einsatz waren das Kriseninterventionsteam (KIT) sowie eine „Lost & Found“-Abgabestelle des Roten Kreuzes Kitzbühel. Das KIT hatte 3 Einsätze zu verzeichnen; darunter etwa die Betreuung eines 7-jährigen Mädchens, welche ihre Eltern verloren hatte. In den beiden anderen Fällen war eine psychosoziale Betreuung von in Summe 30 Personen notwendig.

Vierbeiner im Zielgelände verirrt

Ein ungewöhnliches Ereignis im Lost & Found-Bereich war in diesem Jahr ein aus seinem Zuhause in Kitzbühel ausgebüchster Hund, der sich ins Zielgelände verirrte. Sofort wurde seitens des Roten Kreuzes Kitzbühel ein Aufruf an die Bevölkerung gestartet, um diesen wieder mit seinen Liebsten zu vereinen. Dies gelang v.a. auch durch das hervorragende Engagement aller Beteiligten.

„Ich bedanke mich in erster Linie bei allen, die für uns unermüdlich im Dienst gestanden sind, besonders die Zusammenarbeit des Österr. Roten Kreuzes mit den anderen Einsatzorganisationen. Speziell das Organisationsteam im eigenen Bezirk hat hervorragende Arbeit geleistet. Ohne die gute Zusammenarbeit mit dem K.S.C. und mit der Familie Reisch wäre die Arbeit in dieser Form nicht möglich.“, betont Florian Meikl (Bezirksrettungskommandant Kitzbühel).

Autor:

Johanna Schweinester aus Kitzbühel

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