Sonder-Einsatz-Gruppe des Roten Kreuzes brillierte
Premiere der SEG Technik Kitzbühel

SEG Technik im Bezirk Kitzbühel mit eigener Dienstkleidung und spezial Klein-LKW
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  • Foto: Schreibkraft Schweiger
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Dienstag, 12. November 2019— 3:30 Uhr morgens— es ertönen die Sirenen und die Hilfsorganisationen des Roten Kreuzes und der Feuerwehr eilen zum Einsatzort nach Itter. In der Tischlerei der Familie Decker ist Feuer ausgebrochen. Rund 150 Männer und Frauen sind zu Beginn im Einsatz, um die lodernden Flammen zu bekämpfen. Schnell wird klar, es braucht Unterstützung in Form von weiteren Freiwilligen und Infrastruktur.

Helfer für Helfer
Erstmals wird die vor einem Jahr gegründete Sonder-Einsatz-Gruppe Technik des Roten Kreuzes im Bezirk Kitzbühel alarmiert. Unter der Leitung von Kommandant Hermann Kiederer und Logistiker Stefan Lippert eilt die SEG Technik mit 12 Mann Besatzung zum Einsatzort. Sie sind die Spezialisten in der Errichtung von infrastrukturellen Schutz– und Versorgungszonen für Einsatzkräfte. „Unsere Gruppe besteht aus ehemaligen Rettungssanitätern, Notfallsanitätern und SEG Kommandanten, die sich im Katastrophenfall um die Versorgung der Einsatzkräfte vor Ort kümmern“, erzählt Kommandant Hermann Kiederer. „Wir tragen zum Erhalt von Ressourcen an Sanitätern bei, die sich um die Verletzten kümmern können, während wir Zelte, Versorgungsstationen oder Sitzgelegenheiten für alle Blaulichtorganisationen und freiwilligen Helfer vor Ort aufbauen.“

Ausgestattet mit einem eigenen Klein-LKW hat die SEG Technik alles an Bord und kann darüber hinaus aus einem reichen Fundus an Materialien im Zentrallager St. Johann in Tirol schöpfen. Diese Bereitstellung erfolgt durch Logistiker Stefan Lippert, der am 12. November auch im Einsatz war. „In Zusammenarbeit mit den Wirtsleuten vom Gasthof Rössl—Rosi und Paul—wurden letztlich 350 Personen der Feuerwehr, Polizei und des Rettungsdienstes mit warmen Getränken und Speisen versorgt. Obwohl es unser erster Großeinsatz war, der gleich eine ordentliche Herausforderung hinsichtlich Intensität und Dauer darstellte, konnte unter Mitwirken aller Beteiligten die Verpflegung sehr gut abgewickelt werden“, resümiert Kiederer.

Erfolgreiche Bilanz
Beim Jahresrückblick in der Ortsstelle Brixental berichtet Kiederer von insgesamt mehr als 20 unterstützenden Ein-sätzen bei Veranstaltungen und vier Schulungstagen. Weiter hob er die Zusammenarbeit mit den diversen Sozialstellen des Bezirks hervor, die immer wieder im Bedarfsfall auf die Sonder-Einsatz-Gruppe zukamen. „Das erste Jahr ist für uns sehr positiv verlaufen und wir hoffen, dass wir bald weitere Gruppenmitglieder gewinnen können. Jede(r) mit handwerklichem Geschick und flexiblen, zeitlichen Ressourcen, auch ohne rettungsdienstlichen Kenntnissen, ist uns herzlich willkommen.“

Die SEG Technik ist Teil der SEG Sanität, die sich um die unmittelbare medizinische Versorgung von Notfallpatienten kümmert, und derzeit am Standort des Roten Kreuz Brixental angesiedelt ist. Interessierte Frauen und Männer können sich jederzeit gerne an die Bezirksstelle Kitzbühel oder die Ortsstelle Brixental wenden, um ihre Hilfe anzubieten.

Autor:

Sabrina Schweiger aus Kitzbühel

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