Kitzbühel
Teure, aber notwendige Höfezufahrt

Aufwändigen Güterweg am "Horn" gebaut.
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  • Aufwändigen Güterweg am "Horn" gebaut.
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  • hochgeladen von Klaus Kogler

KITZBÜHEL (niko). Viele Projekte, unzählige Varianten und Verhandlungen – seit 1965 wurde versucht, den Pletzernhof am Kitzbüheler Horn zu erschließen. Enteignung nicht möglich (bzw. gewollt), zu teuer, geologisch nicht machbar, so hieß es immer wieder.

Erst 2010 war es soweit, dass der Güterwegebau in Angriff genommen wurde. Heute sind drei Höfe erschlossen (Pletzern, Moosen,Adlern). Dabei kam es zu hohen Kostenüberschreitungen, wie es im Prüfbericht des Überprüfungsausschusses der Stadt (Obmann Jürgen Katzmayr) zusammengefasst heißt.

Letztlich mussten für den 4,45 km langen Weg 1,6 Mio. € aufgewendet werden (statt geplanten rund 800.000 €). Das Land zahlte 680.000 €; die Stadtgemeinde hätte es mit 534.000 € getroffen, die Weginteressenten mit 384.000 €, wobei die Stadt Anteile der Interessenten übernahm und letztlich 621.000 € beisteuerte – eine Überschreitung gegenüber den Kostenplänen von 309.000 €.

Höhere Kosten

Vor allem die Kosten für die Erdbauarbeiten (Bestbieter Fa. Mauracher, 584.000 €) hatten sich maßgeblich auf 1,3 Mio. € erhöht. Die Finanzierung des Güterwegebaus erfolgte von 2010 bis 2016.

Im Gemeinderat wurden die Überschreitungen und Mehrkosten ("zahlt der Steuerzahler") und die Ausführung des Weges ("wenig ökologisch") von der Opposition kritisiert (UK - Filzer, Haidacher, SPÖ - Bertsch, FPÖ - Schwendter).

Aufwändigen Güterweg am "Horn" gebaut.
Prüfbericht Pletzerweg.

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