Erneuter Wolfsverdacht
Zehn gerissene Schafe in Kössen aufgefunden

Bereits am 20. Juli wurden in Kössen gerissene Schafe vorgefunden.
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  • Bereits am 20. Juli wurden in Kössen gerissene Schafe vorgefunden.
  • Foto: Archiv/ZOOM.TIROL
  • hochgeladen von Klaus Kogler

DNA-Proben zur weiteren Abklärung genommen.

KÖSSEN (jos). In Kössen wurden gestern (23. Juli) zehn gerissene Schafe aufgefunden. Ein schwer verletztes Schaf musste getötet werden. Weitere drei Schafe sind verletzt, fünf noch abgängig. Zur weiteren Abklärung wurden von der örtlich zuständigen Amtstierärztin Tupferproben für eine DNA-Analyse genommen. Diese werden an das Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie nach Wien geschickt. Die weiteren Schafe wurden vorsorglich von der Alm auf die Heimbetriebe gebracht.

Ergebnisse der Analyse in drei Wochen

„Aufgrund des Rissbildes ergibt sich bei den toten Schafen ein konkreter Wolfsverdacht. Ob ein Zusammenhang zu den weiteren Schafen, die diese Woche in Kössen gerissen worden sind, besteht, wird sich im Zuge der DNA-Analyse zeigen“, so Martin Janovsky, Beauftragter des Landes Tirol für große Beutegreifer. Die Ergebnisse der DNA-Analyse liegen voraussichtlich in drei Wochen vor.

Finanzielle Entschädigung

Die Schafhalter im betroffenen Gebiet werden aufgerufen, verstärkt nach ihren Tieren zu schauen und Risse oder Auffälligkeiten an die Bezirkshauptmannschaft zu melden. Nutztiere, die von einem großen Beutegreifer gerissen wurden, werden finanziell entschädigt.
Zudem wird die Bevölkerung gebeten, Sichtungen, Filmaufnahmen, Fotos oder Risse der zuständigen Bezirkshauptmannschaft zu melden.

Fünf gerissene Schafe in Kössen und Walchsee
Drei tote Schafe in Kössen, konkreter Wolfsverdacht
Bereits am 20. Juli wurden in Kössen gerissene Schafe vorgefunden.
In Kössen wurden am 23. Juli zehn gerissene Schafe gefunden. Es besteht der Verdacht, dass ein Wolf sie attackiert haben könnte.
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