"Die Ungleichheiten beenden"

Kritik an niedrigem Vedienst: Claudia Hagsteiner, Selma Yildirim und Anna Grafoner.
  • Kritik an niedrigem Vedienst: Claudia Hagsteiner, Selma Yildirim und Anna Grafoner.
  • Foto: SPÖ/Hitthaler
  • hochgeladen von Klaus Kogler

BEZIRK KITZBÜHEL (niko). Der Bezirk Kitzbühel ist einer der einkommensschwächsten und landet bei den Frauen am acht-letzten Platz in Österreich.
„Die Kitzbühelerinnen verdienen im Durchschnitt 14.224 € netto pro Jahr und liegen damit um 5 % hinter dem Tiroler Durchschnittseinkommen“, so SPÖ-Landesfrauenvorsitzende Selma Yildirim, Bezirksfrauenvorsitzende Anna Grafoner und Claudia Hagsteiner, SP-Bezirksspitzenkandidatin für die Landtagswahl.
„Es gilt Maßnahmen zu setzen, um die Einkommensschere endlich zu schließen. Unser Ziel ist es, das jede Frau mit ihrer Arbeit ein selbstbestimmtes Leben führen kann“, so die SPÖ-Frauen.
Nur knapp 31 % der Frauen (Männer: 56,1 %) im Bezirk haben eine ganzjährige Vollzeitbeschäftigung. „Die meisten Kitzbühlerinnen (26 %) arbeiten im Bereich Beherbergung und Gastronomie. Dies ist allerdings auch eine Niedriglohn-Branche. Deutlich weniger als im Tirolvergleich verdienen die Kitzbühlerinnen (–7 %) im öffentlichkeits-nahen Sektor, in dem sie allerdings nach der Herstellung von Waren die besten Verdienstmöglichkeiten vorfinden“, so Yildirim.

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