Nationalratswahl 2019
Grüne Bezirksspitze hofft auf starkes Comeback

Iris Kahn, Grüne-Spitzenkandidatin des Wahlkreises Unterland (3. v. l.) und Andreas Schramböck (Platz zwei, 2. v. l.)
  • Iris Kahn, Grüne-Spitzenkandidatin des Wahlkreises Unterland (3. v. l.) und Andreas Schramböck (Platz zwei, 2. v. l.)
  • Foto: Die Grünen
  • hochgeladen von Johanna Schweinester

Grüne kritisieren Kürzungen der Mindestsicherung und wollen saubere Politik.

BEZIRK KITZBÜHEL/KUFSTEIN (jos). „Wenn jemandem unsere Umwelt, unser Klima, der ausufernde Verkehr in Tirol, Massentourismus mit Lifterweiterungen, Spendenskandale und Korruption usw. egal ist, kann er gerne eine andere Partei wählen“, so Iris Kahn (46), grüne Spitzenkandidatin des Wahlkreises Unterland (7c, Anm.). "Es braucht saubere Politik mit klaren Werten und auch politische Vertreter, die sich nicht scheuen, fortschrittliche Entscheidungen herbeizuführen. „Die Vergangenheit hat gezeigt, dass nur die Grünen seit Jahrzehnten glaubhaft für eine intakte Umwelt und ein gutes Miteinander kämpfen“, so Kahn.

"Ein Armutszeugnis für die Sozialpolitik"

Dem Zweitplatzierten, Andreas Schramböck aus St. Johann, fallen noch viel mehr Themen ein, warum es ein grünes Comeback braucht. Als Sozialarbeiter weiß er z. B., wie schlimm es um Kinderarmut in Österreich bestellt ist. „Unsoziale Kürzungen in der Mindestsicherung und die Beschneidung von Arbeitnehmerrechten betreffen in erster Linie Österreicher und verschärfen oft noch bereits prekäre Familiensituationen“, so Schramböck. „Wenn rund 300.000 Kinder in einem der reichsten Länder der Welt armutsgefährdet sind, dann ist das schlicht und einfach ein Armutszeugnis für die Sozialpolitik dieses Landes und das gilt es mit grüner Sozialpolitik zu bekämpfen“, erklärt Schramböck weiter.
Beide hoffen, dass die hohe Zustimmung für die Grünen bei Umfragen auch auf dem Wahlzettel ihren Niederschlag findet.

Terminankündigung:

Am 20. September besteht die Gelegenheit, mit den beiden Bezirksersten und der Tiroler Spitzenkandidatin der Grünen, Barbara Neßler, ab ca. 13 Uhr auf dem St. Johanner Wochenmarkt direkt ins Gespräch zu kommen.

Weitere Infos zur Nationalratswahl finden Sie auf unserer Themenseite.

Autor:

Johanna Schweinester aus Kitzbühel

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