Weiterhin kein Livestream aus dem Kitzbüheler Rathaus

KITZBÜHEL (niko). Es wird (bis auf weiteres) keine Tonbandaufzeichnungen oder Liveübertragungen (Videostream) im Internet von den Kitzbüheler Gemeinderatssitzungen geben. Anträge dazu von FPÖ (Livestream) und UK (Tonband) sowie auch die Behandlung des Themas im Ausschuss wurden mehrheitlich (10, 11 und 12 Nein-Stimmen) abgelehnt.

Die FPÖ hatte das Thema erneut als Antrag aktualisiert; schon von einigen Jahren hatte GR Thomas Nothegger (UK) beantragt, dass die GR-Sitzungen live im Internet übertragen würden. Schon damals gab es eine ablehnende Mehrheit der Mandatare.
Die Freiheitlichen wollten damit mehr Transparenz und Bürgerservice erreichen. Von ÖVP-Seite wurde erwidert, dass es auch eine "Info-Holschuld" gebe, jeder sich informieren könne (GR Hechenberger) und dass Kosten und Nutzen (wenige User) nicht in Relation stünden (Bgm. Winkler). Mögliche "Selbstinszenierungen" befürchtete Vize-Bgm. Zimmermann (SPÖ). Zudem geschehe der Großteil der Arbeit in den Ausschüssen, "das ist die wirkliche Gemeinderatsarbeit" (GR Huber).

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