Kitz und Going im 7. Fußball-Himmel

Going (rot-schwarz) holte in einem packenden Finalspiel ein meisterliches Remis bei Schlitters.
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  • Going (rot-schwarz) holte in einem packenden Finalspiel ein meisterliches Remis bei Schlitters.
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  • hochgeladen von Klaus Kogler

BEZIRK/KITZBÜHEL/GOING (han). Kitzbühels Abschiedsvorstellung aus der UPC Tirol Liga war eine Machtdemonstration. Ohne voll gefordert zu werden wurde in der Schlussrunde Hippach mit 5:0 abgefertigt. Für die Gastgeber wunderschön, für die Zillertaler bitter. Für sie bedeutete diese Pleite den Abstieg in die Landesliga.
Sieger Kitzbühel hingegen war in Feierstimmung. Denn mit den drei gewonnenen Zählern war das Duell von Titelkontrahent Reichenau gegen Hall auf einen Schlag bedeutungslos.

Schlagkräftige Truppe

Nach dem Spiel ist auch vor dem Spiel. „Wir möchten mit einer schlagkräftigen Truppe in die Regionalliga gehen und dabei die bestehende Meistermannschaft zusammen halten“, skizziert Kitzbühel-Obmann Kurt Fritzenwanger die ersten Planungen für die bevorstehende neue Ära. „Mit der Fixierung des Meistertitels ist der Startschuss erst gefallen. Vor allem gilt es, einen guten Ersatz für Stammgoalie Marco Kals, der nach England geht, und Innenverteidiger Hannes Bortolotti zu finden. Auch im Mittelfeld werden wir uns verstärken müssen. Diese offenen Fragen wollen wir in den nächsten Tagen behandeln“, erklärt Fritzenwanger.
Auch die Heimstätte in der Langau soll aufpoliert werden. Am Wunschzettel ganz oben steht eine überdachte Tribüne. Als nächster Schritt soll die Erneuerung der in die Jahre gekommenen Kantine folgen.

Torfabrik, Betonabwehr, Revierkaiser

Kitzbühels Meistertitel in der UPC Tirol Liga war finaler Höhepunkt einer großartigen Saison. Die Truppe von Erfolgstrainer Alex Markl zählte mit 23 Siegen in 30 Spielen die meisten Siege in der Liga, traf mit 90 Toren am öftesten, hatte mit Manuel Schmid den besten Torjäger in ihren Reihen (24 Tore) und kassierte die wenigsten Gegentore aller Teams (32). In den 15 Heimspielen wurde die Rolle des ungeschlagenen Revierkaisers verteidigt: 14 Siege und 1 Remis stehen zu Buche.
In der Regionalliga kommt es unter anderem zum Kräftemessen mit den Tiroler Klubs Wattens, Schwaz, Kufstein und Wacker Innsbruck Amateure.

Goinger Finalkrimi

Ein Spiel, das in die Vereinsgeschichte eingehen wird: 0:3 lag Going auswärts im Entscheidungsspiel beim direkten Titelkontrahenten Schlitters zurück. Der erhoffte Punkt und damit der Meistertitel schien schon nach 35 Minuten verloren. Doch während sich die Schlitters-Fans für die Meisterfeier in Stimmung brachten, startete Going eine fulminante Aufholjagd. In einem hochdramatische Meisterschaftsfinale vor rund 800 Zuschauern schaffte die Truppe von Trainer Stefan Gruber noch den Ausgleich zum 3:3, der noch dazu in Unterzahl gelang.
„Seit 13 Jahren haben darauf hingearbeitet“, freute sich Going-Obmann Norbert Bergmann über den krönenden Saisonabschluss mit dem Meistertitel. „Ein Riesenverdienst auch des Trainers, der vor vier Jahren die Mannschaft übernommen hat. Danken möchte ich zudem allen Mitwirkenden im Verein, die mit ihrer Arbeit die Basis für den Erfolg schaffen“. Für frischen Wind in der kommenden Saison sollen Spieler aus dem eigenen Ort sorgen. „Wir haben dank unserer Nachwuchsarbeit viele junge Leute im Kader. Und jene, die bei auswärtigen Vereinen gespielt haben, kehren zurück. Für uns ist damit die Planung für die Bezirksliga auch schon abgeschlossen“, erklärt Bergmann. Bedauert wird das Karriereende von Routinier Reinhard Pletzenauer, der ein wichtiger Leistungsträger in der frischgebackenen Meisterelf war.
Ein Blick auf die Statistik zeigt vor allem in der Offensive einen wahren Leistungssprung: Im Vorjahr im Endklassement als 7. noch Mittelmaß, erzielte Going heuer 50 Prozent mehr Tore (insgesamt 60), was eine ähnlich hohe Steigerung an Punkten einbrachte.

Zahlenspiel

Ein Blick auf das Tabellen und Statistiken der abgelaufenen Fussball-Saison deckt Stärken und Schwachstellen auf.
Leidensweg: Erfolgserlebnisse hatten Seltenheitswert für die SPG Hopfgarten/Itter. Nur ein Sieg und insgesamt 8 Zähler aus 26 Runden verbuchten die Brixentaler in dieser Saison. Mit dem Abstieg besteht für die junge Mannschaft die Chance, neue Kraft aus der Gebietsliga zu schöpfen.
Knapp vorbei: St. Johann fehlten als Dritten der Gebietsliga-Dritten nur drei Punkte zum Wiederaufstieg in die Landesliga. Das direkte Duell gegen Aufsteiger Mayrhofen in der Schlussrunde wurde klar gewonnen (5:2). Es nützte nichts, die Zillertaler hatten schon zuvor ihren Platz in der Lantesliga abgesichert.
Happy-End: Ein langes Bangen um den Klassenerhalt hat Fieberbrunn hinter sich. Eine Niederlage in der Schlussrunde hätte durchaus den Abschied aus der Bezirksliga bedeuten können. Den befreienden 2:1 Siegtreffer gegen Oberlangkampfen erzielte mit Robert Hupf jener Spieler, dem heuer mit 18 Toren den Löwenanteil der 43 Fieberbrunn-Treffer am Konto hat.
Löchrige Abwehr: Die meisten Gegentore der heimischen Teams kassierte Hochfilzen. 76 Gegentore und eine Torbilanz von -46 besiegelten den unfreiwilligen Abgang in die 2. Klasse.
Torfabrik: Kitzbühel 1b (2. Klasse-Ost) gelang mit 90 Toren exakt die gleiche Trefferanzahl wie der „große Bruder“, die Meisterelf der UPC Tiroler Liga, brauchte dazu aber nur 26 Spiele. Kitzbühel 1b erzielte in Auswärtsspielen 48 Treffer. Keine andere Mannschaft war in der Fremde erfolgreicher.
Torkönige: Mit Manuel Schmid (Kitzbühel I - UPC Tirol Liga) und Peter Grander (St. Johann – Gebietsliga) stellen zwei heimische Klubs die Torschützenkönige in den jeweiligen Spielklassen.

Die besten Torjäger

TL Kitzbühel: Manuel Schmid (24);
LL St. Ulrich: Andreas Troger (11); SPG Hopfgarten/Itter: Stefan Hofer (4);
GL St. Johann I: Peter Grander (21); Westendorf: Adnan Aliji (14); Kirchberg: Florian Bichler (13); Brixen: Roman Beihammer (12); Kirchberg: Florian Bichler (13); Kirchdorf: Ralf Massing (8);
BL Fieberbrunn: Robert Hupf (18);
1. KL Going: Nick Winter (16); Reith: Klaus Brandstätter (15); Kössen: Johannes Hörfarter (12); Hochfilzen: Dominic Perterer (9);
2. KL Kitzbühel 1b: Nicolas Hinterseer (17); Waidring: Werner Köck (10); Kirchberg 1b: Roy Meulendijks (10); St. Johann 1b: Petar Maksimovic (9); Oberndorf: Jan Lukac (8);

Fotos: Habison, M. Ludwig (1, Regionaut)

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