BH: Stadt ist unter Zeitdruck

Bürgermeister Klaus Winkler und seine Mandatare standen in der Gemeindeversammlung Rede und Antwort.
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  • hochgeladen von Johanna Monitzer

KITZBÜHEL (jomo). Relativ großes Interesse herrschte seitens der Bevölkerung an der Gemeindeversammlung vergangenen Mittwochabend im Mercedes-Benz Sportpark. Wer nicht früh genug da war, musste sich mit einem Stehplatz begnügen. Bürgermeister Klaus Winkler informierte ausführlichst querbeet über alle Vorgänge in der Stadtgemeinde.

Ein Aufreger, der unter den Besuchern zu vielen Fragen und Stellungnahmen führte, war wieder einmal das Thema BH-Erweiterung im Marienheim samt Übersiedlung der Musikschule und des Kindergartens. Erstmals räumte die Stadtführung ein, über eine Kindergartenerweiterung im Vogelfeld, anstatt eines Neubaues im Süden der Stadt, nachzudenken. Fix scheint aber auch hier noch nichts zu sein. Die Stadt-SPÖ will weiterhin an einer Variante im Süden festhalten.

Passiert scheint in der Causa über den Sommer ohnehin nicht viel sein. Die Stadtführung erarbeitet zusammen mit dem Land Tirol das Raum- und Funktionsprogramm für den Neubau von LMS und Kindergarten. Nun soll ein Architektenwettbewerb abgehalten werden. Danach erfolg die Ausschreibung der Arbeiten.

Viel Zeit bleibt den Kitzbühelern nicht: „Mitte 2012 soll der Anbau vom Marienheim bereits abgetragen werden“, berichtet Bgm. Winkler. Mit einem Baubeginn für die LMS und den Kindergarten rechnet die Stadtführung im Frühjahr/Sommer 2012. Ob das machbar ist, wird sich zeigen.

800 Musikschüler wohin?
An einer Übergangslösung für die rund 800 Musikschüler und zahlreichen Kindergartenkinder arbeiteten Stadträtin Ellen Sieberger und GR Walter Zimmermann (mehr dazu in einer unserer nächsten Ausgaben).

Über die genaue Finanzierung herrscht noch Unklarheit. Am Tag nach der Gemeindeversammlung traf sich der Bürgermeister zu ersten Gesprächen mit LH Günther Platter. „Es wird eine Bedarfszuweisung seitens des Landes und auch eine Ausschüttung des Kindergarten- und Schulfonds geben“, erklärt Winkler. Zahlen will der Stadtchef nicht nennen. Auch zu den Gesamtkosten für Sanierung Hauptschule, Neubau LMS und Neubau Kindergarten will sich Winkler noch nicht äußern: „Wir müssen zuerst den Architektenwettbewerb abwarten – dann wissen wir Genauers“. Die Stadt räumte ja bereits bei Bekanntwerden der Pläne ein, gegebenfalls auf städtische Grundstücke zurückzugreifen und diese zu Finanzierungszwecken zu veräußern.

Neuigkeiten hatte die Stadtführung in Sachen Altes Finanzamt und Tscholl-Haus. „Die Klausnergruppe plant im alten Finanzamt Geschäfte und eine Appartement-Pension anzusiedeln. Die Unterberger Immobilien GmbH will im Tscholl-Haus nun das Einkaufszentrum ‚Kitz Galerien“ realisiern“, berichtete Winkler.

Neues Sozialprojekt geplant
Am Grundstück hinter dem jetzigen Finanzamt soll ein Komplex mit Wohnungen für Pflegebedienstete, Behinderte und für Kurzzeitpflege gebaut werden. „Ein genaues Konzept wird noch erarbeitet; auch der Kaufvertrag mit der Bundes-immobiliengesellschaft wird erst abgewickelt“, so der Bürgermeister.

Sanatorium in weiter Ferne
Schwer tut sich die Stadtführung mit der Suche eines Sanatoriumbetreibers für das ehemalige Stadtspital (im Nachnutzungsplan festgelegt). „Aufgrund der Kriterien von den Versicherungen ist es schwierig, einen Betreiber zu finden, wir bleiben aber weiter dran.“

Autor:

Johanna Monitzer aus Kitzbühel

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