VKÖ - Versorgungssicherheit
Blackout und Versorgungssicherheit im Fokus

Der Vorstand des VKÖ tagte in Kitzbühel; mit dabei war Staatssekretär Magnus Brunner.
  • Der Vorstand des VKÖ tagte in Kitzbühel; mit dabei war Staatssekretär Magnus Brunner.
  • Foto: VKÖ
  • hochgeladen von Klaus Kogler

Versorgungssicherheit – wichtiges Thema der kommunalen Wirtschaft; Verband kommunaler Unternehmen (VKÖ) in Kitzbühel.
KITZBÜHEL. Kürzlich fand die Jahreshauptversammlung sowie die Sitzung des Vorstands des Verbandes kommunaler Unternehmen Österreichs (VKÖ) in Kitzbühel statt. Auf Einladung der Stadtwerke Kitzbühel trafen sich nationale VertreterInnen kommunaler Energieversorgungsunternehmen zu den Themen Blackout und Versorgungssicherheit sowie zum europäischen Fit-für-55-Paket und der EU-Organisation der Verteilnetzbetreiber.

VKÖ-Präsident Gerhard Fida (GF Wiener Netze): “Unser Verband ist die Plattform für den Austausch der kommunalen Unternehmen. Es ist mir eine besondere Freude, so viele hochkarätige Vertreter der Energiewirtschaft in Kitzbühel willkommen zu heißen und mit Ihnen die aktuellen Herausforderungen kommunaler Versorgungsunternehmen zu diskutieren.“
Im Rahmen der Tagung gab es auch ein Gespräch mit Staatssekretär Magnus Brunner (Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie).

„Wirtschaft und Gesellschaft hängen davon ab, dass jederzeit ausreichend Strom fließt – und die Systeme dahinter sicher und funktionsfähig sind. Daher müssen Klimaschutz und Versorgungssicherheit Hand in Hand gehen. Meine Aufgabe als Staatssekretär ist klar: Wir müssen die ambitionierten Klimaziele erreichen – aber dabei trotzdem die Versorgungssicherheit garantieren“,

so Brunner.

„Die kommunalen Unternehmen erfüllen wichtige Infrastrukturaufgaben für Städte und Gemeinden und garantieren die Daseinsvorsorge für Millionen von Menschen. Die Versorgung mit Strom zählt zu den elementarsten Grundbedürfnissen. Wir setzen die Investitionen, um die Energieversorgung zukunftsfit zu machen und so die hohe Versorgungssicherheit auch in Zeiten der Digitalisierung zu garantieren und gleichzeitig die Energiewende im Sinne der Klimaziele voranzutreiben“, betont Fida.

Wie sicher ist die Versorgung?

Als Gastredner bei der Jahreshauptversammlung des VKÖ konnten Gerhard Christiner, Technischer Vorstand der Austrian Power Grid AG (APG), und Herbert Saurugg, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Krisenvorsorge (GfKV), gewonnen werden. Ihre Vorträge „Blackout in Österreich – wie sicher ist Österreichs Stromversorgung?“ und „Blackout, das unterschätzte Katastrophenszenario und die kommunale Krisenvorsorge“ fanden großen Anklang und regten zu Diskussionen an.

Christiner:

„Die sichere Transformation in ein nachhaltiges Energiesystem ist das Gebot der Stunde. Neben dem beschleunigten Netzausbau bedarf es der Nutzung aller möglichen Flexibilitätsoptionen sowie eine gesamtsystemische Planung.“

"Eine Blackout-Vorsorge und Bewältigung gelingt nur bottom-up. Zentrale Voraussetzung ist die persönliche Vorsorge möglichst vieler Menschen, um sich 14 Tage autark versorgen zu können. An zweiter Stelle stehen die Gemeinden und die kommunalen Betriebe, welche eine rudimentäre Notversorgung über 14 Tage aufrechterhalten können müssen, bis die Versorgung hoffentlich wieder breiter anlaufen wird können. Alles, was nicht jetzt vorbereitet wird, wird dann nicht zur Verfügung stehen oder kaum funktionieren. Daher sind wir alle gefordert, uns bestmöglich vorzubereiten",

so Saurugg.

„Wir sind froh, dass ein so wichtiges Thema bei der Tagung hier bei uns überlegt wird, damit wir alle mit ein bisschen mehr an Sicherheit in die Zukunft gehen. Die Herausforderungen sind groß, aber gemeinsam bewältigbar. Und dass unsere Ahnen schon Herausforderungen gut gemeistert haben, das sieht man gerade im Jubiläumsjahr 750 Jahre Stadterhebung Kitzbühel deutlich“,

so Jörg Kickenweitz, GF der Stadtwerke Kitzbühel.

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