Corona - Tourismus
Corona-Lockdown beendete die Wintersaison abrupt

Bereits Mitte März kam das Ende für das Skivergnügen.
  • Bereits Mitte März kam das Ende für das Skivergnügen.
  • Foto: Kitzbüheler Alpen
  • hochgeladen von Klaus Kogler

Saisonende Mitte März bringt starkes Minus; April, Mai Totalausfall in der Winterbilanz.
TIROL, BEZIRK KITZBÜHEL (niko). Von Rekord zu Rekord eilte der heimische Tourimus zuletzt, winters wie sommers. Das ist im Zeichen des Coronavirus' vorerst vorbei.
Mitte März wurde die laufende und erfolgreiche Wintersaison auch im Bezirk Kitzbühel abrupt beendet. Gasstronomie, Hotels und Bergbahnen mussten den Betrieb einstellen und zusperren. Damit gab es einen klaren Schnitt auch für die Nächtigungsstatistik für die Saison, die eigentlich von November bis April läuft. Der halbe März und der April sind nun ein Totalausfall in der Statistik; ein solcher wird es wohl auch für den Mai (erster Sommermonat in der Statistik) werden. Und angesichts der weiterhin stark eingeschränkten Reisemöglichkeiten wird auch der Tiroler Sommer schwere Schrammen abbekommen.

Winterminus

Durch die starken Nächtigungszahlen in der Winter-Rumpfsaison 2019/20 bis Mitte März (ab November) fällt das Minus für den Winter verhältnismäßig moderat aus – zwischen 4,3 % (Kaiserwinkl) und 10,4 % (Kitzbühel) betragen die Nächtigungseinbußen (Zahlen siehe unten) gegenüber dem ebenfalls starken Winter 2018/19. Diese Zahlen kann man auf den Gesamtwinter umlegen, da ab Mitte März die Saison beendet war.
Tirolweit lag das Minus bei 8,2 % (22,89 Millionen Übernachtungen). Im Vorwinter (bis Ende April) verzeichnete Tirol 27,5 Mio. Nächtigungen.

Die meisten Nächtigungen auf Gemeindeebene gab es im Rumpfwinter in Kirchberg mit 414.822 Nächtigungen (–8,4 %) und Kitzbühel (Stadt, 387.373, –9,7 %). Das stärkste Minus gab es in Aurach (–17,6 %). Schwendt liegt im Bezirk an der letzten Stelle der Statistik: 20.198 Nächtigungen, minus 2,7 %, Nr. 137 im Tiroler Nächtigungsranking.

Regionszahlen (Nächtigungen Nov. 2019 – Mitte März 2020):
Wilder Kaiser 950.543, –6,7 %
Brixental 889.523, –7,6 %
Kitzbühel 534.891, –10,4 %
PillerseeTal 523.268, –6,9 %
St. Johann 427.016, –7,1 %
Kaiserwinkl 328.210, –4,3 %
Hohe Salve 281,520, –5,9 %

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Autor:

Klaus Kogler aus Kitzbühel

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