Herbstkonferenz des Bauernbundes
Erfahren, wo der Schuh drückt...

Andreas Hölzl, Christoph Pirnbacher, Peter Raggl, Lisa Bachler, Josef Edenhauser, Maria Burgmann,  Josef Geisler, Josef Fuchs, Josef Hechenberger.
  • Andreas Hölzl, Christoph Pirnbacher, Peter Raggl, Lisa Bachler, Josef Edenhauser, Maria Burgmann, Josef Geisler, Josef Fuchs, Josef Hechenberger.
  • Foto: Bauernbund
  • hochgeladen von Klaus Kogler

Die Herbstkonferenzen sind ein Barometer für den Bauernbund in den Bezirken; Bezirkskonferenz in Reith.
REITH, BEZIRK KITZBÜHEL (niko). In Reith fand die traditionelle Herbstkonferenz des Tiroler Bauernbundes statt. Rund 100 interessierte Bäuerinnen, Bauern und Jungbauern folgten der Einladung von Bauernbundobmann LH-Stv. Josef Geisler und Bezirksbauernobmann LA Josef Edenhauser.

„Mir ist es wichtig, zu erfahren, wo der Schuh in den Bezirken drückt. Die Konferenzen und die Sommergespräche am Bauernhof sind für mich eine Art Stimmungsbarometer, der maßgeblich für eine erfolgreiche landes- und agrarpolitische Arbeit ist“, so Geisler.

Spannende Zeit

LK-Präsident Josef Hechenberger bot Einblicke in aktuelle Fachthemen wie z. B. die Almfutterflächenfeststellung, die neue Bioverordnung, Initiativen in Sachen Tierwohl und berichtete auch über aktuelle Stoßrichtungen in der Bundespolitik (Hechenberber ist nun auch Nationalratsabgeordneter, Anm.).

Hechenberger und Geisler betonten den enormen Stellenwert der Ausfinanzierung der GAP für heimische Bauernfamilien: „Wir haben die Zusage von Sebastian Kurz, dass im Falle des Falles der Bund einspringen und mögliche Streichungen im EU-Agrarbudget bedingt durch Brexit etc. abfangen wird“, so Geisler und Hechenberger ergänzte: „Es braucht nicht nur einen nationalen Ausgleich im Falle eines Ausfalles, es ist höchste Zeit für eine Wertangleichung der Gelder.“

Doppelte Freude

Besonders freuten sich alle Anwesenden, dass Bezirksbauernobmann Josef Edenhauser nach seinem schweren Unfall im Sommer wieder zurück an der Spitze des Bezirksbauernbundes gekehrt ist und auch wieder im Landtag seine Arbeit aufgenommen hat. „Ich möchte mich vor allem bei allen bedanken, die in den vergangenen Monaten für mich eingesprungen sind und die Bauern im Bezirk vertreten haben", so Edenhauser. Er dankte auch für den Einsatz im Nationalratswahlkampf.

Dieser Einsatz im Wahlkampf hat sich für den Bauernbund gelohnt. Mit 12.846 Vorzugssimmen wurde Hechenberger österreichweiter Vorzugssimmenkaiser auf den Regionalwahlkreislisten und zog für die Bezirke Kufstein und Kitzbühel in den Nationalrat ein.

„Die neue Aufgabe flößt mir großen Respekt ein. Thematisch liegen mir natürlich vor allem der ländliche Raum und die Erhaltung einer gesunden, intakten Umwelt als Lebensgrundlage für die nächsten Generationen am Herzen“, so Hechenberger. Nachdem Margarete Schramböck (St. Johann) wieder ins Wirtschaftsministerium einzog, bleibt Hechenberger einziger Nationalrat aus dem Wahlkreis (Bez. Kufstein, Kitzbühel).

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