Neues von Fairtrade
Fair geröstet in Tirol

In Chiapas/Mexiko pflückt Edelfo von der indigenen Kleinbauerninitiative ISMAM die reifen Kaffeebohnen für die „Tiroler Röstung“.
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  • In Chiapas/Mexiko pflückt Edelfo von der indigenen Kleinbauerninitiative ISMAM die reifen Kaffeebohnen für die „Tiroler Röstung“.
  • Foto: EZA Fairer Handel
  • hochgeladen von Klaus Kogler

Gipfeltreffen des fairen Kaffeegenusses: die Tiroler Röstung.
ST. JOHANN (niko). Neu und exklusiv in den Tiroler Weltläden: Kaffeebohnen, von Kleinbäuerinnen und -bauern in den Bergen Nicaraguas, Mexikos und Perus biologisch angebaut und von Hand geerntet, von der EZA fair gehandelt, werden vom Tiroler Röster Julian Schöpf in Innsbruck zu einer regionalen Kaffeespezialität vereint. Natürlich Fairtrade und bio-zertifiziert.

Mit der "Tiroler Röstung" wollen die Weltläden eine FAIRbindung schaffen zwischen den Menschen, die die Rohware für das beliebteste Getränk der Tiroler anbauen und den Geniessern hierzulande. Die zum Großteil indigenen Kleinbauern im Hochland von Nicaragua, Mexiko und Peru produzieren in der Abgeschiedenheit exzellenten Bio-Kaffee. Die Vermarktung erfolgt über Genossenschaften; damit wird ein sicheres Einkommen gewährleistet. Importiert werden die Kaffeebohnen von der EZA Fairer Handel auf Basis einer langjährigen, fairen Handelsbeziehung.

„Die 90 % Arabica Hochlandbohnen und die 10 % Robusta Kaffeebohnen werden zu einem Blend vereint, der dem Geschmack der Tiroler entsprechen sollte. Die Tiroler Röstung entspringt der Idee, das Lebensgefühl in den Bergen in einem Röstprodukt widerzuspiegeln. „Wir möchten mit unserem Angebot auf lokaler Ebene Menschen zum Mitmachen motivieren,“ so Beatrice Hradecsni vom Weltladen St. Johann. "wir können auf vielfältige Art wirksam werden. Wir können zu Produkten greifen, die sozial und ökologisch verträglich sind – wie eben Kaffee aus unserem Weltladen.“

Exkurs - Kaffee

Kaffee ist nach Erdöl das zweitwichtigste Welthandelsprodukt. Die Preise an der Börse sind sehr instabil und schwanken stark. In Zeiten niedriger Weltmarktpreise leben die Kaffeebäuerinnen und -bauern oft unter dem Existenzminimum. 80 % des Kaffees werden von 25 Millionen Kleinbauernfamilien produziert, die weniger als 10 Hektar Land besitzen (Quelle: Fairtrade Austria).

Bei fair gehandeltem Kaffee bekommen die Bäuerinnen und Bauern einen gesicherten Mindestpreis sowie zusätzliche Prämien. Diese Preise inklusive Prämien bedeuten stabile Einkommen und Sicherheit für die Kaffeebauernfamilien. Der faire Anteil ist noch niedrig, daher ist der Einfluss auf die Ungerechtigkeiten des globalen Kaffeemarktes aus Sicht der gesamten Lieferkette des fairen Handels noch immer zu gering.

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