Gäste erfahren den Bezirk Kitzbühel vermehrt mittels Open Source Kartenmaterial

Smartphone App Hersteller nutzen aktuell immer öfter lizenzfreie Open Source Karten. Das kommt daher weil die wenigen noch aus dem Verdrängungswettbewerb der Kartenhersteller verbliebenen Firmen wie "Here" oder "TomTom" jetzt von den Smartphone App- Programmierern für die Nutzung ihrer kommerziellen Karten vermehrt Geld verlangen. Andererseits ist am Smartphone eine vor dem Urlaub vorab herunter ladbare Karte welche anschließend auf dem Tripp durch Österreich keine treue Datenverbindung benötigt eine interessante Alternative zum Roaming (bei Online Karten ansonsten zwingend notwendig). Eine andere Entwicklung ist dass viele Autofahrer öfter auf teure Navi Updates der Autohersteller verzichten (ein neues Geschäftsfeld der kommerziellen Karten Hersteller). Aktuelle "Hofer" oder Garmin Navis ermöglichen ein nachträgliches Installieren von spezialisierten OpenSource Radfahr- oder Wanderkarten. Hier haben die kommerziellen Kartenlieferanten endgültig den Anschluss an die kreative Open Source Community verloren.

Open Source Karten ist heute eines gemeinsam, der Karten Unterbau kommt lizenzfrei aus dem OpenStreetMap-Projekt. Openstreetmap wurde im Juli 2004 in London von Steve Coast ins Leben gerufen. Seither arbeiten Freiwillige vergleichbar zum Wikipedia Projekt aus vielen Ländern sowohl an der Entwicklung der Software als auch an der Sammlung und Bearbeitung der Geodaten. Im März 2006 war die Infrastruktur so weit, dass erste größere Gebiete kartografiert werden konnten. Im Juli 2006 waren bereits rund 2500 Benutzer registriert, die zu diesem Zeitpunkt über neun Millionen Wegpunkte in die OpenStreetMap-Datenbank eingefügt hatten. Ein Jahr später hatte sich die Anzahl der Benutzer nahezu vervierfacht und die Datenmenge etwa verzehnfacht.

In Österreich unterstützt der Gemeinde und Städtebund, sowie das Bundesamt für Euch und Vermessungswesen BEV seit längerem die Openstreetmap Initiative. Das Land Tirol ist mit seiner Tiris Open Data Initiative ebenso ein wichtiger Datenlieferant.

Heute im August 2015 hat Openstreetmap in Tirol eine Qualität erreicht welche durchaus mit der TirisMap´s der Tiroler Landesregierung verglichen werden kann. Der wesentlichen Unterschied zum Tiris Behörden Projekt ist, Openstreetmap hat als globales Projekt seinen Weg in die Smartphone Apps gefunden. Behördenwerke wie Tiris hingegen sind das lokale stabile Fundament der Tiroler Einsatzorganisationen.

Link OSM Kitzbühel http://www.openstreetmap.org/#map=11/47.5302/12.3754&layers=H
Link: Year of Edits OpenStreetMap https://youtu.be/hwlqUremx4Y

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