Kitzbühel - Bergbahn AG
Guter Sommer, sicherer Winter – mit UMFRAGE!

Am Resterkogel wird wieder die Saison eröffnet.
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  • Am Resterkogel wird wieder die Saison eröffnet.
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Bergbahn AG Kitzbühel: Sommersaison positiv, Saisonstart 24. 10., hohe Sicherheitsstandards.
KITZBÜHEL (niko). Die Bergbahn AG Kitzbühel (KitzSki) bilanziert einen erfolgreichen Sommer und geht mit umfassendem Corona-Sicherheitspaket positiv in die Wintersaison, die am Resterkogel gestartet wird. Die Weichen für mehr Digitalisierung und Nachhaltigkeit werden gestellt.


Die Sommersaison startet erst Ende Mai (statt am 9. Mai) und war von der späteren Grenzöffnung (Mitte Juni) und der Reisewarnung ab 26. September beeinträchtigt. Von Mitte Juni bis 26. 9. konnte die Gästezahl um 1,6 % und der Umsatz um 4,7 % gesteigert werden. Insgesamt bilanziert man für den Sommer ein leichtes Umsatzminus von 3,4 % – angesichts der Umstände eine sehr gute Saison, so die BAG-Verantwortlichen.

Am 24. Oktober wird mit dem Skibetrieb im Trainingscenter Resterkogel in eine besondere Wintersaison gestartet. „Im Mittelpunkt steht, dass die Gäste die hervorragenden Skimöglichkeiten in Kitzbühel unbeschwert und sicher genießen können", erklärt Vorstandsvorsitzender Anton Bodner. Aufsichtsratsvorsitzenden Bgm. Klaus Winkler ergänzt: „Wir alle hier in der Region müssen an einem Strang ziehen und unseren Gästen einen sicheren Urlaub ermöglichen. Das hat schon im Sommer hervorragend funktioniert. Wir sind für den Winter 2020/21 gerüstet und freuen uns darauf.“

Weltweit einzigartig: Desinfektion mit UV-C-Licht

Gemeinsam mit dem Infektiologen Günter Weiss (Uni Innsbruck) wurde ein umfangreiches Paket zum Schutz von Einheimischen, Gästen und Mitarbeitern vor dem Coronavirus geschnürt. Die Maßnahmen gehen weit über die gesetzlichen Vorgaben hinaus. „Wir werden unsere Gondeln regelmäßig per Kaltvernebelung desinfizieren. Gemeinsam mit der Firma Planlicht starten wir ein weltweit einzigartiges Projekt. Wir desinfizieren die zwei Kabinen der Hornbahn sowie die Saunen der Aquarena mit UV-C-Licht“, sagt Bodner. Der „seTube“ eliminiert Keime und Mikroorganismen in Gondeln und Beförderungskabinen. Schmierinfektionen werden verhindert.
„Ein weiterer Vorteil sind unsere elf Zustiegsstellen von Hollersbach bis Aschau, die Besucher können sich auch bei großem Andrang gut verteilen. Die Bergfahrten mit den Liftanlagen dauern nur zwischen drei und 14 Minuten. Auch diese kurzen Fahrzeiten reduzieren die Ansteckungsgefahr“, so Bodner. „Wir werden unsere Gondeln darüber hinaus permanent durchlüften und mit dem Betriebsstart schon um 8 Uhr die Besucherströme entzerren."

Digitaler und nachhaltiger

„Wir werden uns auch sehr intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigen, das für unsere Gäste einen immer höheren Stellenwert bekommt“, sagt Bodner. Die zwei wichtigsten Maßnahmen sind ein interner Ideenwettbewerb zur Bewusstseinsbildung im Unternehmen sowie die Weiterentwicklung des Schneemanagements mit dem Partner PowerGIS. „Damit wollen wir bereits heuer bei gleicher Pistenqualität eine Einsparung von 10 Prozent bei der technischen Bescheiung erreichen. Darüber hinaus planen wir mehrere Photovoltaikanlagen zu errichten“, so Bodner.

„Ein weiteres großes Ziel ist es, KitzSki digitaler zu machen“, erklärt Christian Wörister, seit 1. Oktober neu im Vorstand der Bergbahn AG. Ein erster Meilenstein ist die Ticket-App, die als Pilotprojekt am Kitzbüheler Horn gestartet wird. Partner bei der Umsetzung dieses innovativen Projektes ist Skidata aus Salzburg. Gäste können sich die App daheim auf das Smartphone laden, das Ticket kaufen und mit dem Smartphone bequem durch die Drehkreuze gehen. „Wir werden die Erfahrungen aus der diesjährigen Wintersaison in die Weiterentwicklung einarbeiten und die Ticket-App auf das gesamte Skigebiet ausrollen“, kündigt Wörister an.

Weltneuheit: Skipass aus Holz

Eine Weltneuheit, die Nachhaltigkeit und Innovation verbindet, ist die KitzSki Pure Card. „Unsere Saisonkartenbesitzer bekommen in diesem Jahr erstmals eine Skikarte aus Tiroler Holz. Die Karte ist zu 100 Prozent wiederverwertbar und macht die Bergbahn AG zum weltweiten Vorreiter beim umweltfreundlichen Ticketing in der Freizeit- und Tourismusbranche“, so Wörister.

Zehn Millionen Euro

„Wir haben heuer 10 Millionen Euro in den Komfort für unsere Gäste investiert. Das ist auch ein wichtiger Beitrag für die regionale Wirtschaft“, sagt Vorstandsmitglied Walter Astl. Die Investitionssumme liegt deutlich unter dem Niveau der Vorjahre: "Das ist ein selbstauferlegter Kurs mit Investitionen unter dem Cash Flow, einiges wurde auch verschoben", ergänzt Bodner.
„Im Skigebiet KitzSki stehen den Gästen 233 Abfahrtskilometer und über 57 Liftanlagen zur Verfügung. Im Winter beschäftigt die Bergbahn AG Kitzbühel bis zu 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Für den kommenden Winter haben wir mit Anfang Oktober 7.100 Saisonkarten verkauft. Hier liegen wir im Durchschnitt der vergangenen beiden Winter“, so Astl.

Trainingscenter Resterkogel

Traditionell startet KitzSki am Trainingscenter Resterkogel in die neue Saison, in diesem Jahr am 24. Oktober und damit deutlich später als in den Vorjahren, womit man auch auf Kritik an den "Schneebändern" reagiert hat. „Die Anzahl der gebuchten Lines ist so hoch wie nie. Über 50 nationale und internationale Kader sowie Skiclubs und Nachwuchsteams möchten die idealen Bedingungen vor Ort nutzen“, sagt Betriebsleiter Andi Hochwimmer. Seit sechs Jahren wird am Resterkogel "Snow Farming" (Schneedepots) betrieben.

Einige Facts:

> KitzSki-Saisonkarte – 10 % Ermäßigung im Vorverkauf bis 8. 12., gültig bis 2. Mai 2021.
> 57 Liftanlagen, davon 12 Seilbahnen, 20 Sesselbahnen, 7 Sessellifte
> 11 Zutrittsbahnen zwischen Kitzbühel, Kirchberg, Jochberg, Pass Thurn und Hollersbach
> 10 Übungsanlagen im Tal, kostenlose Benützung
> 575 ha Pistenfläche, 447 ha Fläche technisch beschneit, 233 km Abfahrtskilometer, 96 Skipisten, 12 Skitouren, Snowparks, Funslowe etc.
> 10 Speicherseen, 1.160 Schnee-Erzeuger

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