„Heeresstandorte wertvoll!“

Bei Rettungsaktionen oder Katastrophenfällen stehen die Soldaten in der Region zum Einsatz bereit.
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  • hochgeladen von Klaus Kogler

ST. JOHANN/HOCHFILZEN/BEZIRK (niko). In der Wintersteller-Kaserne St. Johann ist ein Teil des Jägerbataillons 24 (3. Jägerkompanie hochgebirgsbeweglich) und das Heeres-Logistikzentrum stationiert. Am Truppenübungsplatz (TÜPl) Hochfilzen ist das Heeresleis­tungssportzentrum sowie das Tragtierzentrum und das Biathlon-Leistungszentrum mit Stadion situiert.

Beide Bundesheer-Stützpunkte sind ein wichtiger regionaler Faktor in der Region. Stammpersonal und Wehrdiener werden vielfach zu Einsätzen herangezogen – sei es im Katastrophenfall, bei Hilfs- und Rettungseinsätzen oder bei Sport-Events wie dem Hahnenkammrennen oder dem Koasalauf. Entsprechend für wichtig und wertvoll werden diese Einrichtungen von Bevölkerung, institutionell und politisch Verantwortlichen wahrgenommen. „Die Zusammenarbeit Feuerwehr und Bundesheer ist sehr gut. Bei aufwändigen Katastrophen-Einsätzen ist es für uns wichtig, auf das Heer zurückgreifen zu können; Kasernenschließungen wären sehr negativ“, so Bezirksfeuerwehrkommandant Hans Papp.

„Ohne Heeresstützpunkt und Wehrpflicht wäre im Ort vieles sehr viel schwieriger und auch teurer. Kommando und Personal am TÜPl sind sehr flexibel und dienstleistungsorientiert“, so Hochfilzens Bgm. Sebastian Eder. „Die Kaserne ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Region. Viele Betriebe beliefern die Kaserne. Veranstaltungen oder Katastrophen wären ohne den Heeresstandort nicht oder nur sehr schwer zu bewältigen“, so St. Johanns Bgm. Stefan Seiwald. Ein Berufsheer ist eine Gefahr für den Kasernenstandort, glaubt der Ortschef.

Katastrophale Folgen für den Bezirk ortet Landesrätin Beate Palfrader im Fall eines Wegfalls von Wehrpflicht und Zivildienst. „Derzeit sind wir mit den Blaulichtorganisationen und dem Bundesheer für Katastrophen sehr gut gerüstet, bei einem Berufsheer sehe ich den Bestand der Kaserne bedroht.“

In schneereichen Wintern wie im Vorjahr steht in St. Johann auch der Lawineneinsatzzug (Berufssoldaten und Grundwehrdiener) bereit. Zuletzt wurde die Einsatzfähigkeit bei einer großen Bergeübung am Kitzbüheler Hahnenkamm unter Beweis gestellt (wir berichteten ausführlich!). Alpinpolizei und Bergrettung zeigten sich wiederholt sehr zufrieden mit den „motivierten und disziplinierten“ Soldaten des Hochgebirgsjägerbataillons 24.

Personal > St. Johann: 2 Kompanien, jew. 152 Mann (Vollbes. mit Grundwehrdienern), Berufssoldatenanteil 39 Mann.
> Hochfilzen: 75 - 80 Kaderpersonal, 75 Grundwehrdiener, ca. 35 Leistungssportler.

Autor:

Klaus Kogler aus Kitzbühel

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