Kitzbüheler TVB-Führung zog Erfolgsbilanz 2012 – 2017

Die TVB-Spitzen zogen umfassende Bilanz über die fünfjährige Amtsperiode.
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KITZBÜHEL (niko). Bei der Vollversammlung von Kitzbühel Tourismus zogen Obfrau Signe Reisch und AR-Vorsitzender Josef Burger ausführlich Bilanz über ihre erste fünfjährige Amtsperiode.

"Wir konnten die Nächtigungen seit 2012 um 147.000 steigern, 107.000 davon im Sommer, das Marketingbudget wurde verdreifacht, das Wachstum war sechs Mal stärker als tirolweit, die Märkte, darunter Hoffungsmärkte wie China, wurden gut bearbeitet; beim Golfplatz gab es massive Qualitätsinvestitionen von 1,2 Mio. €", so Reisch. Der TVB unterstützt jährlich 120 Veranstaltungen mit 1,2 Mio. € und Bauhofleistungen und managt eigene internationale Events. Ziel sei es, die Marktposition zu festigen und die Wertschöpfung zu halten. "Wir wollen die begehrteste Ganzjahres-Destination und Vorreiter bei der Digitalisierungsoffensive sein", so Reisch.

"Es waren ausgefüllte, lehr- und arbeitsreiche Jahre. Wenn Kritik kommt, ist das OK, man sollte aber bedenken, dass die Luft ganz oben sehr dünn ist."

"Dynamische Strategie"

"Wir haben eine dynamische, verantwortungsvolle Strategie entworfen und umgesetzt. Alle Budgetkennzahlen wurden verbessert, die Betriebsmittelrücklage ist wesentlich höher als gefordert (2,36 Mio. €), wir sind ein kerngesunder und finanzstarker TVB", resümierte Burger. Die Eigenkapitalquote lag bei knapp 71 %, der Verschuldungsgrad sank seit 2012 von 27,5 auf 16,6 %.

Für ihn ist unverständlich wenn sich einzelne Aufsichtsräte von Beschlüssen distanzieren, die gemeinsam bzw. einstimmig gefasst wurden. "2017 gab es 17 einstimmige Beschlüsse, einen mit zwei Enthaltungen und einen mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit. 2016 und 2017 fielen 95 % der Beschlüsse einstimmig." Finanzielle Entschädigungen wurden von den Verbandsspitzen keine beansprucht.

"Kitzbühel mit den drei Feriendörfern hat seit 2007 das drittstärkste Nächtigungswachstum aller Tiroler TVBs und mit Abstand die höchste Wertschöpfung pro Bett", so Burger.

Zum TVB-Wahlkampf: Dieser sei "beschädigend statt befruchtend" und mit persönlichen Diffamierungen statt Sachlichkeit" geführt worden. "Mein Sohn wurde als Freiwild durch die sozialen Medien getrieben, um mir zu schaden. Letztlich hat sich niemand zu den Vorwürfen bekannt und auch nicht distanziert", so Burger (wir berichteten), "egal wie die Wahl ausgeht – ich stehe für gelebte Partnerschaft." Das Ergebnis ist bekannt: Reisch und Burger wurden im Amt bestätigt.

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