Massen wälzten alles nieder

Die Bäume rammten sich in die Wohnräume.
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  • Die Bäume rammten sich in die Wohnräume.
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  • hochgeladen von Klaus Kogler

Wie durch ein Wunder wurde niemand verletzt. Starkregen könnte die Situation wieder verschärfen.

GOING (jomo). Am vorigen Mittwoch gegen 16.25 Uhr kam es im Bereich der Bodenaushubdeponie „Hintereben“ zu einem massiven Hangrutsch (über 20.000 m3). Dabei gerieten Tonnen von Erdreich samt Bäumen und Sträuchern in Bewegung und rutschten bis zu den Einfamilien- und Mehrparteienhäusern am Achenweg ab. Die 60 Meter breite Schlammlawine wälzten sich bis zu den Außenmauern der Häuser vor, Bäume stürzten um und schlugen in die Dächer und Wohnräume ein. Wie durch ein Wunder kamen keine Personen zu Schaden.

Vorübergehend konnten die rund 135 Hausbewohner nicht in ihre Häuser. „Mittlerweile konnten die meisten aber ihre Anwesen zumindest zum Teil wieder beziehen bzw. wenigsten betreten“, berichtet Bürgermeister Josef Pirchl. Die Betroffenen wurde in Notunterkünften untergebracht. Der Sachschaden dürfte enorm ausfallen.

Die umfangreichen Aufräumungsarbeiten sind voll im Gange. Vor Redaktionsschluss meldete die Gemeindeführung, dass alle betroffenen Gebäude von den Ablagerungen freigebaggert werden konnten. „Die Erwartungen konnten nicht zuletzt aufgrund des unermüdlichen Arbeitseinsatzes der Helfer übertroffen werden“, betont der Dorfchef. An der Erforschung der Ursache für das Unglück wurde nach Redaktionsschluss noch gearbeitet. Ob der Hang aufgrund der Deponie von Stanglwirt Balthasar Hauser ins Rutschen kam, ist noch nicht geklärt. Die Bezirkshauptmannschaft stellte den Betrieb der Deponie aber vorerst ein.

Schreckmoment am Samstag
Ein erneuter Schreckmoment am Samstag: Ein neuer großer Riss am Hang stoppte vorübergehend die Aufräumarbeiten. Landesgeologe Peter Gstrein gab aber umgehend wieder Entwarnung.

Kritisch wurde es dann auch noch in der Nacht auf Montag aufgrund des Regens; der Hang hielt aber Stand. „Wann Entwarnung gegeben werden kann, kann man noch nicht abschätzen“, so Bgm. Pirchl.

Kommentar von Klaus Kogler:
Z‘sammhelfen...

Die Bäume rammten sich in die Wohnräume.
20.000 bis 25.000 m3 Erdmaterial rutschte bis an die Hausmauern der Achenwegsiedlung in Going.
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