Positive Bilanz bei regio3

GF Stefan Niedermoser, Andrea Fink (Land Tirol), Obmann Sebastian Eder, Vize-Obmann Stefan Jöchl.
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  • GF Stefan Niedermoser, Andrea Fink (Land Tirol), Obmann Sebastian Eder, Vize-Obmann Stefan Jöchl.
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BEZIRK KITZBÜHEL/HOCHFILZEN (niko). Bei der Regionalmanagement - Leader "regio3" wurde der Vorstand mit Obmann Sebastian Eder für eine weitere 2-Jahres-Periode gewählt. Neu ins Führungsgremium aufgenommen wurde Christian Pletzer (AK Kitzbühel).

Obmann Eder und GF Stefan Niedermoser konnten eine positive Leistungs- und Förderbilanz vorlegen. "Wir verfolgen eine regionale Entwicklungsstrategie, die über die reine Leader-Schiene" hinausgeht; wir sind auch Dienstleister für die Planungsverbände, Anlaufstelle für Förderungen aller Art und selbst aktiver Projektträger", so Eder. Im Vordergrund stehen regionale Projekte, wobei man über (Gemeinde-)Grenzen hinweg denke und agiere, so der Obmann.

Auf allen Ebenen

"Wir vernetzen uns auf allen Ebenen (von lokal bis international). Derzeit sind 97 Unternehmen und 55 Zivilgesellschaften von laufenden Projekten betroffen. Das Regionalmanagement steuert auch die Klimamodellregionen und übernimmt Projektträgerschaften", so GF Niedermoser.

Derzeit sind 52 Projekte bewilligt, davon sind 23 abgeschossen, 29 laufen noch. Davon sind 26 über Leader eingereicht (49 %), der Rest wird über diverse Förderschienen abgewickelt (u. a. Land, Erasmus, AWS, EFS, Interreg, Klimafonds). "Das Projektvolumen beträgt derzeit 5,12 Mio. €, davon rund 2 Mio. € über Leader", so Niedermoser. Davon wiederum ist das bewilligte Fördervolumenf 3 Mio. € schwer (1,3 Mio. € davon Leader); ein Drittel davon ist bereits ausgezahlt. Neun Projekte sind lokal, 32 regional, elf überregional oder international", so Niedermoser.

Freiwilligenzentrum

Ein Teil des Regionalmanagements ist das Freiwilligenzentrum, geleitet von Melanie Hutter. "Wir vermitteln Freiwillige, vernetzen Partner, sind selbst Veranstalter (u. a. Repair Cafés), betreiben Öffentlichkeitsarbeit und bieten Weiterbildungen", so Hutter.

Vize-Obmann Bgm. Stefan Jöchl (PV Leukental) dankte für die "Super-Arbeit im allgemeinen und besonders beim Breitband-Ausbau (LWL); ich sehe ein positives Zusammenwachsen der Regionen über Kirchtürme hinweg."

Wohin geht der Weg?

Niedermoser, der auch Obmann des Leader-Forums Österreich ist, bot einen Ausblick im gesamteuropäischen Bereich: "Jetzt geht es ums Geld und die Verteilung der Budgets. Österreich ist derzeit Nettozahlen; wir zahlen 2,5 Mrd. € an die EU, 1,6 Mrd. € fließen retour. Noch ist unklar, wohin die Reise der 2.600 Leader-Regionen (davon 77 in Österreich) geht. Positiv ist, dass in Tirol die Regionalmanagement-Struktur weiter ausgebaut wird."

Bis Ende der Förderperiode 2020 stehen noch 2,3 Mio. € Fördervolumen für weitere Projekte zur Verfügung

Auswahl derzeit laufender Projekte im Regionalmanagement (insgesamt 29):

Artists in residence (St. Johann), chefansage.at (regional), Carsharing (regional), KochArt (regional), Kaiserbachtal (Kirchdorf), Wunschoma (regional), Museum goes Wild (Fieberbrunn), Glockenweg (Waidring), Neophytenbekämpfung (PillerseeTal), Marktanalyse Nahversorgung (regional), SEP 750 Kitzbühel, Bürgermeisterinnentreffen (St. Ulrich), Bildungsoffensive regio3 (regional), Reden wir über die Milch (regional).
Weiters lfd. Projekte im Regio-Tech, in der Klimamodellregion, im Freizwilligenzentrum.

Fotos: Kogler

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