TVB Kaiserwinkl
"Sanfter Tourismus wird an Bedeutung gewinnen"

Obmann Gerd Erharter wagt einen Ausblick auf die Zukunft nach der Corona-Krise.
  • Obmann Gerd Erharter wagt einen Ausblick auf die Zukunft nach der Corona-Krise.
  • Foto: Archiv/Mühlberger
  • hochgeladen von Johann Mühlberger

Gerd Erharter, Obmann des TVB Kaiserwinkl zieht ein Resümee über die vergangenen Wochen und wagt einen zaghaften Ausblick in die Zukunft.

KAISERWINKL (be). Es sind Millionen von Euro, die derzeit an Wertschöpfung im Kaiserwinkl verloren gehen. Nicht nur die Tourismusbetriebe sind betroffen, vielmehr zeigt diese Krise auf, welche Branchen indirekt ebenfalls vom florierenden Tourismus in der Region abhängig sind. Dabei handelt es sich um produzierende Unternehmen, die ihre Ware kaum absetzen können und um Handwerksbetriebe, denen die Arbeit fehlt, wenn die Hotels und Pensionen nicht investieren können.

Unsicherheit macht Vermietern zu schaffen

Im Kaiserwinkl ist der Anteil der deutschen Gäste besonders hoch und darin sieht TVB-Obmann Gerd Erharter eine Chance. „In Zeiten der Unsicherheit wird der Gast lieber im eigenen Auto anreisen, um rasch wieder heim zu kommen, sollte die Notwendigkeit gegeben sein.“
Andererseits befürchten die Vermieter, dass auch in der Sommersaison die Reisefreiheit – auch für den deutschen Gast – noch nicht wieder gegeben sein könnte. Manche überlegen sogar, in diesem Fall ihr Hotel gar nicht zu öffnen, da es mit dem österreichischen Gast allein kaum wirtschaftlich zu führen sei. Diese Unsicherheit ist es, die den Vermietern zu schaffen macht. Auch wenn die Ausgangssituation für alle Tourismusregionen momentan für alle annähernd gleich ist, haben alle Betroffenen Besorgnis darüber, was die Zukunft bringen wird. Die publikumsreichen Veranstaltungen wie Kasfest und Egaschtfest mussten, so wie etliche kleinere, abgesagt werden. Ob es den beliebten Kaiserwinkl-Lichterzauber geben wird, kann man derzeit noch nicht sagen.

Naherholungsgebiet Kaiserwinkl

Sobald die Grenzen wieder geöffnet sind, könnte der Kaiserwinkl davon profitieren und ein bevorzugtes Ziel bzw. Naherholungsgebiet der Städter werden. Seit Jahrzehnten schon bemüht man sich im Kaiserwinkl um einen naturnahen, sanften Tourismus und Erharter hegt die Hoffnung, dass dies nun noch vermehrt an Bedeutung gewinnen wird.

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Autor:

Johanna Schweinester aus Kitzbühel

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