Stausee-Zukunft noch offen

Der Stausee verlandet zunehmend, ist jedoch ein Kleinod, das man erhalten will.
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  • Der Stausee verlandet zunehmend, ist jedoch ein Kleinod, das man erhalten will.
  • Foto: Schwaiger
  • hochgeladen von Klaus Kogler

KIRCHDORF (niko). Unrentabel geworden ist das Kleinkraftwerk Unteranger beim Stausee in Gasteig/Kirchdorf für die Tiwag. Nun arbeitet man an einer Lösung gemeinsam mit der Gemeinde. "Derzeit laufen die Verkaufsgespräche mit der Tiwag; geplant ist der Erwerb der Grundfläche und der Staumauer als Wildbachverbauungsanlage (wichtig für den Hochwasserschutz) bei Beibehaltung der Seefläche", so Bgm. Gerhard Obermüller. Auch Waldflächen gehören zum Bestand.

See, Staumauer und Kraftwerk (in ehem. Angermühle) wurden bereits 1901 errichtet und 1955 von der Tiwag übernommen. Probleme sind nun, dass das Kraftwerk veraltet ist und der See zunehmend verlandet, womit durch die geringere Wassermenge die Rentabilität gesunken ist.

Nun stehen Fragen nach einer touristischen Nachnutzung, der Zufahrtserstellung, Aushebung des Stauraums, den restlichen Anlageteilen (Druckrohrleitung) und ein möglicher Weiterbetrieb bis 2027 im Raum. Vor allem in einer touristische Nutzung des Kleinods sähe die Gemeinde eine Möglichkeit, der Anlage eine Zukunft zu geben.

Fotos: Schwaiger/Gemeinde

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