"Urgestein" in Unruhestand

Erwin Zangerl, Ludwig Brettbacher, Christian Pletzer.
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BEZRIK KITZBÜHEL (niko). Am 4. Mai absolvierte Ludwig Brettbacher, AK-Bezirksstellenleiter, seinen letzten Arbeitstag. Vor fast genau 30 Jahren (1987) war er der erste Amsstellenleiter einer AK-Bezirksstelle in Tirol, ein "wahres AK-Urgestein", so AK-Chef Erwin Zangerl. "Luggy war ein Pionier der Regionalisierung der Kammer, er hat viel Know-how eingebracht. Ihm gebührt großer Dank; sein Nachfolger Christian Pletzer muss nicht eingeschult werden, und übernimmt ein wohlbestalltes Haus", so Zangerl.
"Als ich angefangen habe, war die AK noch ein 'unbekanntes Wesen'; bei Problemen gingen die Leute zum ÖGB; mit der zunehmenden Regionalisierung hat sich das aber geändert; die AK ist zum Universal-Ansprechpartner geworden; im Vordergrund stehen Arbeitsrecht, Steuerangelegenheiten und Konsumentenschutz", so Brettbacher.

Er erlebte drei AK-Präsidenten (Josef Kern, Fritz Dinkhauser, Zangerl). Mit Dinkhauser wurde das AK-Marketing verstärkt, die Aufgabengebiete erweitert, Zangerl hat die Regionalisierung vorangetrieben. "Die Bezirkskammern sind selbstständiger geworden, wir bieten heute auch zahlreiche Veranstaltungen (Info, Beratung, Kultur). Mit der Computerisierung ist die Arbeit einfacher und effizienter geworden - immer zum Wohl der Rat und Hilfe suchenden Menschen", so Brettbacher.

"Durch Zufall" sei er zur AK gestoßen und er habe nicht gedacht, 30 Jahre zu bleiben. "Es war ein Glück und ich hatte den 'geilsten' Job, obwohl es nicht immer ein Honiglecken war; aber die Arbeit und die vielen, auch kleinen Erfolge für die Menschen haben immer motiviert. Die AK ist enorm wichtig und unverzichtbar", streut Luggy der Kammer Rosen.

Neuer Chef

Sein Nachfolger kommt aus dem Haus. Christian Pletzer, aus Oberndorf, 51, Jurist, ist seit 2004 in der AK (erst in Innsbruck, dann Kitzbühel als Brettbachers Stellvertreter). "Ich kenne die Begebenheiten, die Arbeitsschwerpunkte (v. a. Tourismus, Arbeitsrecht), ich übernehme ein gut bestelltes Haus mit sieben Mitarbeitern", so Pletzer. Im Bezirk gebe es bis zu 25.000 AK-Mitglieder, rund 5.800 Betriebe, rund 4.000 direkte Beratungen von AK-Mitgliedern. "Ich will die hohe Beratungsqualität weiterführen, sozialpartnerschaftlich arbeiten. Der Arbeitsmarkt wird härter, es gibt hohe Verunsicherung bei Arbeitnehmern, da braucht es eine starke Vertretung", betont der neue AK-Bezirkschef.

Erwin Zangerl, Ludwig Brettbacher, Christian Pletzer.
Autor:

Klaus Kogler aus Kitzbühel

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