Warnstreik im Altenwohnheim Kitzbühel

Margit Luxner beim Warnstreik im AWH Kitzbühel.
  • Margit Luxner beim Warnstreik im AWH Kitzbühel.
  • Foto: ÖGB
  • hochgeladen von Klaus Kogler

Stockende KV-Verhandlungen SWÖ: starke Geschlossenheit unter Beschäftigten

KITZBÜHEL/TIROL (niko). Auch in Tirol streikten die Beschäftigten im Sozial- und Gesundheitsbereich für einen besseren KV-Abschluss. Am Mittwoch gab es auch im Pflege- und Altenwohnheim Kitzbühel einen etwa zweistündigen Warnstreik.

„Wir wollen höhere Löhne und mehr Freizeit, unsere Arbeit muss wertgeschätzt werden“, fasst Margit Luxner, Vorsitzende des Wirtschaftsbereichs Gesundheit und Soziales in der GPA-djp Tirol und Betriebsratsvorsitzende im Altenwohnheim, die Gewerkschaftsforderungen zusammen.
Es gehe um eine für die Gesellschaft wichtige Branche. „Wir alle wollen doch in Zukunft gut betreut werden, von motivierten MitarbeiterInnen. Es geht auch darum, jetzt gute Rahmenbedingungen zu schaffen um den künftigen Mitarbeiter-Bedarf zu decken“, so Luxner. Sie ortet unter ihren KollegInnen große Geschlossenheit und freut sich über das positive Feedback von zahlreichen Angehörigen der zu Pflegenden.

In der Branche arbeiten überdurchschnittlich viele Frauen, die Teilzeitquote ist hoch, die Fluktuationsrate ebenso. Am 18. Februar (nach Red.schluss) sollen die KV-Verhandlungen fortgesetzt werden. Kommt es dabei zu keiner Einigung, stellt die Gewerkschaft tatsächliche Streiks, weiteren Warnstreiks, Betriebsversammlungen und Aktionen im öffentlichen Raum in Aussicht.

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