Was kommt nach dem Bad?

Hat sich‘s im Hallenbad bald ausgeplanscht?
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  • hochgeladen von Klaus Kogler

Ein „Bürgerrat“ soll über die Zukunft des Hallenbads St. Ulrich mitbestimmen.

ST. ULRICH (niko). Emotional, zum Teil mit persönlichen An- und Untergriffen, wurde in „Nuarach“ auf Einladung der TT über das sanierungsbedürftige Hallenbad und dessen ungewisse Zukunft diskutiert.

Nach gegenseitigen Angriffen der Befürworter eines Erhalts des Bades, das hohe jährliche Abgänge bringt – die Zahlen bewegen sich zwischen 75.000 und 120.000 Euro – und hohe Sanierungskosten nötig hätte, und jenen, die eine sinnvolle Schlechtwetter-Alternative im Gebäudebestand bevorzugen, kam es zu einer leichten Annäherung der verhärteten Standpunkte.

Bgm. Brigitte Lackner kündigte die Installierung eines „Bürgerrates“ an, in dem die Bevölkerung über die Zukunft des Hallenbades mitbestimmen soll. Das wurde auch von TVB-GF Toni Wurzrainer befürwortet; der Verband solle dann jedoch auch in die Entscheidungsfindung miteinbezogen werden; dieser zahlt bekanntlich für diese Einrichtung mit (die Führung liegt bei der Infrastruktur GesbR).

Bis 2013 sollte vorerst der Bestand gesichert sein, danach will der TVB allerdings diesen „Klotz am Bein“ los sein. „Es soll hier etwas zukunftsträchtiges aus dem Bereich Sport und Gesundheit entstehen, eine Schlechtwetter-Einrichtung für Einheimische und Gäste aus der ganzen Region“, so Wurzrainer.

Debatten gab es auch zwischen Bgm. Lackner und TVB-Obmann Josef Stöckl über Haftungsfragen. Das Gebäude braucht wiederholt Statik-Gutachten, um überhaupt aufsperren zu können. Für den Winter wurde im neuesten Gutachten eine Höchst-Schneelast am Dach von 250 kg festgelegt. „Wer kontrolliert das?“, so Stöckl zweifelnd.

Im Keller des Bades soll nun eine Entrümpelung vonstatten gehen, um nicht feuerpolizeiliche Probleme zu erhalten. Der FW-Kommandant sprach eine Warnung aus.

Förderung für Alternativen
Das Hallenbad-Angebot soll – bei einem im Raum stehenden Ende für das St. Ulricher Bad – das Fieberbrunner Aubad zur Gänze übernehmen. Dessen Bestand ist besser, es wurden laufend Sanierungen vorgenommen. „Auch dieses hat einen hohen Abgang, das freut uns auch nicht. Aber zwei Bäder sind eines zuviel. Wenn wir etwas anderes draus machen, kriegen wir vom Land hohe Förderungen“, argumen­tierte der TVB-Geschäftsführer.

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