Bergbahn AG Kitzbühel
Wörister neu im Kitzbüheler Bergbahn-Vorstand - mit Umfrage

Walter Astl, Anton Bodner, Christian Wörister, Andreas Hochwimmer, Klaus Winkler (v. li.).
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  • Walter Astl, Anton Bodner, Christian Wörister, Andreas Hochwimmer, Klaus Winkler (v. li.).
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Ab Oktober 3er-Team im BAG-Vorstand; zukünftig 2er-Vorstand nach Astl-Pensionierung.
KITZBÜHEL, PINZGAU (niko). Ab Oktober ergänzt der gebürtige Pinzgauer Christian Wörister das Vorstandteam der Bergbahn AG Kitzbühel – neben Vorstand Walter Astl und Vorstandsvorsitzendem Anton Bodner. Wörister wird die Bereiche Marketing und Digital Services im Führungsteam abdecken.

Wörister wurde in einem Auswahlprozess als Bestgereihter vom Aufsichtsrat bestellt, wie AR-Vorsitzender Bgm. Klaus Winkler erklärt. Der Pinzgauer war zuletzt Geschäftsführer der Salzburg AG Tourismus Management GmbH und der Salzkammergutbahn GmbH tätig. Zuvor war er Geschäftsführer der Ferienregion und des Nationalparkzentrums Hohe Tauern.

"Mit Walter Astl (Finanzen) haben wir ein Urgestein an Bord; er wird 2021 in den wohlverdienten Ruhestand gehen; somit haben wir ab Oktober ein 3er-Führungsteam, dass dann zum 2er-Vorstand wird; Anton Bodner, seit dem Vorjahr im Team, ist Vorstandsvorsitzender, die Marketingagenden wird Vorstand Wörister übernehmen", so Winkler.

"Wir verfolgen konsequent einen längerfristigen Prozess, die Bestellung von Christian Wörister ist eine ideale Ergänzung in der Bergbahnführung; wir gewinnen einen ausgewiesenen Marketingexperten, der die hervorragende Arbeit von Josef Burger fortführen wird", so Bodner.

Walter Astl ist seit 1979 im Betrieb, hat die IT- und dann die Controlling-Abteilung aufgebaut, wurde 2014 Prokurist und ist seit Juni 2019 im Vorstand. "Wir sind auch in dieser schweren Zeit gut aufgestellt; mit Herrn Wörister haben wir einen erfahrenen Touristiker und Marketingexperten in unseren Reihen, was besonders für die aktuellen und künftigen Herausforderungen enorm wichtig ist."

Betriebsratsvorsitzender Andreas Hochwimmer streut dem Unternehmen und der Mitarbeiterführung Rosen und blickt ebenfalls optimistisch in die Bergbahnzukunft.

"Herausforderung"

"Kitzbühel ist eine besondere Herausforderung; die Chance, hier mitgestalten zu können, kriegt man nur ein Mal", so Wörister. Wichtig ist ihm besonders die Weiterentwicklung im Online/Digitalbereich (Online Shop, Online Buchungen, Digital Services) und die Unterstützung des TVB-Konzepts "365 Tage". "Wir sollen auch für Frühling, Sommer und Herbst – neben den 200 Skitagen im Winter – unseren Beitrag für die touristische Entwicklung leisten", so der Neo-Vorstand.

Auch die Themen Umwelt/Sauberkeit/Sicherheit sind ein besonderes Anliegen. "Ein 'grüner' Betrieb ist unser Zukunftsthema. Wir müssen vermeiden, dass Gefühle wie das 'Flight Shaming' auch auf die Bergbahnbranche übergreift", so Wörister.

Früher Winterstart?

An einem – relativ – frühen Winterstart am Resterkogel will man festhalten, so Bodner: "Wir haben dazugelernt und wollen verstärkt die ZAMG konsultieren, also nicht alles 'mit Gewalt' versuchen nd uns an der natürlichen Einschneedecke orientieren. Wir stehen aber zu den Schneedepots und einem sinnvollen Zeitpunkt für den Saisonstart, wenn auch nicht Anfang Oktober. Wir bauen auf eine nachhaltige, energiesparende Politik im Einklang mit der Natur."

Hahnenkammrennen?

Wie das Hahnenkammrennen 2021 aussehen kann, ist vollkommen offen. Bei einem aktuellen FIS-Kongress werden die Weltcuprennen ein großes Thema sein. Wichtig seien die TV-Übertragungen, auch Geisterrennen seien möglich. "Wir und vor allem der K.S.C. haben viele mögliche Szenarien im Auge", so Winkler.


Sommerbetrieb/Tourismus

Die Bergbahn AG will auch im Sommer ein Leitbetrieb für den Tourismus sein. "Wir wollen positive Signale setzen, wenn wir könnten, würden wir sofort aufsperren. Wir sind jedenfalls bereit, unsere Sommerbahnen sobald es möglich ist (29. Mai oder Ende Juni, noch unklar, Anm. d. Red.) zu starten. Geplant ist die Öffnung aller Sommerbahnen: Hahnenkamm, Fleckalm, Gaisberg, Kitzbüheler Horn)", so Bodner und Astl. Bgm. Winkler betonte die Tatsache, dass die Region weniger Tourismus-fixiert wie etwa Seitentäler (Ötztal, Paznaun) sei. "Der Branchenmix – Tourismus, Handel, Gewerbe – hilft uns, besser durch die Krise zu kommen. Auch eine Imagediskussion wie Ischgl haben wir nicht. Stabilität und Sicherheit sind unsere Stärken, die wir auch nach außen kommunizieren."

Die Bergbahn AG:

234 Abfahrtskilometer, 57 Liftanlagen, 1.130 Schneeerzeuger, acht Mal Titel "weltbestes Skigebiet", neun Sommerbahnen, Umsatz 55 Millionen Euro, EBIT 6 Mio. €, im Winter über 500 Mitarbeiter.

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Autor:

Klaus Kogler aus Kitzbühel

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