08.11.2017, 10:50 Uhr

Demenz-Infoabend von großem Interesse

Georg Zimmermann (Vize-Bgm. St. Johann), Manuela Baum-Tamerl, Anita Mair, Melanie vom Freiwilligenzentrum Pillerseetal und Christian Pletzer (AK Kitzbühel) beim Infoabend für Demenz. (Foto: privat)
ST. JOHANN (jos). Großes Interesse herrschte beim Demenz-Infoabend im Kaisersaal in St. Johann.
Die beiden Referentinnen Manuela Baum-Tamerl und Anita Mair standen auch nach den Vorträgen noch lange für persönliche Fragen zur Verfügung. Das zeigte wieder deutlich wie sehr die Krankheit Demenz die Menschen fordert. Dabei geht es um Prävention und Bewältigungsstrategien für Betroffene und die pflegenden Angehörigen. Baum-Tamerl und Mair vereinen gekonnt Theorie und Praxis und geben wertvolle Infos, Tipps und Inputs für Hilfsangebote. Die klinische Psychologin und Gesundheits-psychologin Manuela Baum-Tamerl, die ihrerseits auch zertifizierte Gedächtnistrainerin ist, machte darauf aufmerksam, dass man achtsam mit sich und seinen Angehörigen umgehen sollte um erste
Verdachtsmomente zu erkennen. Mit einer frühen Diagnose kann man mit Therapie und Medikation die Krankheit etwas hinauszögern. Darüber hinaus empfiehlt sie tägliches Gehirntraining, das auch sehr gut in viele Alltags-Situationen eingebaut werden kann.
Anita Mair, Ausbildnerin am AZW für Gesundheitsberufe im Fachbereich Pflege, bringt sehr viel Kompetenz und jahrelange Erfahrung mit. Sie will Menschen mit dementiellen Veränderungen, sowie deren Angehörigen und BetreuerInnen Mut machen und Hilfestellungen in punkto Verständnis und Begleitung geben. Ihr Anliegen ist es, dass sich betreuende und pflegende Menschen rechtzeitig Hilfe holen um sich selbst zu entlasten.
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