15.03.2017, 10:19 Uhr

„Der Pfarrgemeinderat ist unverzichtbar!“

Erzbischof Franz Lackner ruft zur Wahl auf. (Foto: Diözese/Sulzer)

Rund 4.000 KandidatInnen stellten sich am 19. März der Pfarrgemeinderatswahl

SALZBURG/BEZIRK KITZBÜHEL (niko). Am Sonntag, 19. März, ist für die katholische Kirche in Österreich Wahltag. In den 3.000 Pfarren werden 30.000 Pfarrgemeinderäte neu gewählt. In den 210 Pfarren der Erzdiözese Salzburg stehen rund 4.000 Frauen, Männer und Jugendliche als Kandidaten bereit. Die 411.320 wahlberechtigten Katholiken der Erzdiözese wählen die neue Pfarrgemeinderäte.

Erzbischof Lackner: „PGR ist unverzichtbar“

Der Salzburger Erzbischof Franz Lackner wird in der Dompfarre seine Stimme abgeben. „Menschen, die ihren Glauben aktiv leben, sind gleichsam die Visitenkarte der Kirche. Sie geben Pfarre und Glauben ein Gesicht.“ Für die Lebendigkeit pfarrlichen Lebens sei die Beteiligung und Mitgestaltung entscheidend. „Der Pfarrgemeinderat ist hier unverzichtbar“, betont der Erzbischof.

Klaudia Achleitner, PGR-Referentin der Erzdiözese, dazu: „Die Pfarrgemeinderäte sind die Drehscheibe für die Gestaltung von gemeinsamem Leben in den Pfarren und darüber hinaus. Den PfarrgemeinderätInnen ist es nicht gleichgültig, wie es den Menschen in ihrem Umfeld geht. Sie setzen sich mit ihrem ehrenamtlichen Engagement für die Anliegen anderer ein."

Die Pfarrgemeinderäte wurden nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil eingeführt, um der Mitverantwortung von Laien in der Kirche Ausdruck zu geben. Die ersten Pfarrgemeinderäte wählten die Katholiken 1969 in der Erzdiözese Salzburg und in der Diözese Graz-Seckau. Seit 1987 gibt es einen einheitlichen Wahltermin für alle österreichischen Diözesen.
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