29.11.2017, 10:16 Uhr

Masernverdacht an der NMS 1 St. Johann

An der NMS 1 in St. Johann gibt es einen Verdachtsfall auf Masern. Nur wer sich impft, ist gut geschützt. (Foto: pixabay/whitesession)

Impfung ist wirksamster Schutz vor hochansteckender Infektionskrankheit

ST. JOHANN/KUFSTEIN (jos). Neben einer bereits bestätigten Masernerkrankung eines nicht geimpften Kindes in Kufstein vor zwei Wochen ist nun auch ein Verdachtsfall in St. Johann bekannt geworden. „Dabei handelt sich um eine Schülerin der Neuen Mittelschule 1 in St. Johann, die masertypische Krankheitssymptome aufweist. Die virologische Bestätigung, dass es sich dabei tatsächlich um Masern handelt, liegt aber noch nicht vor“, berichten die zuständigen Bezirkshauptmänner Christoph Platzgummer und Michael Berger. Die Schülerin ist in ärztlicher Behandlung. Sie befindet sich zu Hause in Quarantäne und hat keinen Kontakt zu ungeschützten Personen.

Hochansteckende Krankheit

Vor den hochansteckenden Masern sind alle jene geschützt, die diese Erkrankung bereits durchgemacht haben oder zwei Mal mit dem Impfstoff MMR („Mumps-Masern-Röteln“) geimpft wurden. „Bitte kontrollieren Sie den Impfpass. Die MMR-Impfung kann in jedem Lebensalter kostenfrei nachgeholt werden“, rufen die Bezirkshauptmänner Platzgummer und Berger zur vorbeugenden Impfung als wirksamsten Schutz vor der Erkrankung auf.
Außerdem sollen Masern-Kontaktpersonen ihren Gesundheitszustand aufmerksam über drei Wochen hinweg beobachten. Bei Krankheitsanzeichen wie Fieber, Schnupfen, trockener Husten und Bindehautentzündung der Augen ist zu Hause zu bleiben: Persönliche Kontakte mit anderen Personen sind unbedingt zu meiden und der Hausarzt ist telefonisch zu kontaktieren.
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