31.01.2012, 19:00 Uhr

AMS bilanzierte 2011

AMS-Führung: Abteilungsleiter Franz Huber, Andrea Reiter und GF Manfred Dag (v. li.). (Foto: AMS)
Der Bezirk Kitzbühel verzeichnete 2011 einen leichten Anstieg der Arbeitslosigkeit.

BEZIRK (niko). Die Öffnung des Arbeitsmarktes für neue EU-Länder brachte in den Tourismusregionen einen Anstieg bei den Beschäftigten aus diesen Ländern. „Die zahlreichen Befürchtungen in Hinblick auf die Öffnung des Arbeitsmarktes haben sich jedoch als unbegründet herausgestellt“, sagt Manfred Dag, Leiter des AMS Kitzbühel.

„Im Gegensatz zu 2010 gab es im Vorjahr im Bezirk keine größere Firmeninsolvenz. Im Bezirk verzeichneten wir eine vorübergehende Betriebsschließung im Zuge eines Wechsels der Betreibergesellschaft eines großen Hotels“, berichtet Dag.

2011 betrug die Arbeitslosenquote im Bezirk 6,3 %. Laut den Daten des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger waren im Bezirk 24.011 Personen unselbständig beschäftigt. Die durchschnittliche Zahl der unselbständig Beschäftigten ist im Vorjahresvergleich um 0,2 % gestiegen.

Im Vorjahr waren durchschnittlich 1.621 Personen beim Arbeitsmarktservice (AMS) arbeitslos gemeldet – ein leichter Anstieg um 1,2 %. Allerdings war die Zahl der Schulungsteilnehmer, die in der offiziellen Arbeitslosenstatistik nicht erfasst sind, rückläufig, sie sank um 15,3 %.

In sechs Monaten war die Arbeitslosigkeit im Vorjahresvergleich rückläufig, im restlichen halben Jahr ist sie gestiegen. Der Arbeitsmarkt im Bezirk ist sehr stark durch die Saisonbranchen Tourismus und Bau geprägt. Dies zeigt sich auch in den Arbeitslosenzahlen, welche durch die Saisonbeschäftigung stark schwanken. So waren die Monate November mit 2.949 und April mit 2.747 jene mit der höchsten Arbeitslosenzahl. „In den Sommermonaten kann der Bezirk auf eine Vollbeschäftigung verweisen. Im Juli mit 715 und August mit 764 war die Arbeitslosigkeit am niedrigsten“, so Dag.

Im Jahresverlauf erfolgten 10.101 Arbeitslosmeldungen. „7.363 Personen aus dem Bezirk waren zumindest einmal im abgelaufenen Jahr von Arbeitslosigkeit betroffen“, weiß Dag.

Mehr Details dazu in der nächsten Ausgabe!
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