29.09.2017, 10:27 Uhr

"Arbeit wird schwieriger"

St. Seiwald, F. Berger, Ch. Burger, Maria Schneider, G. Obermüller, H. Schweigkofler.

Neuwahl beim Sozialsprengel in St. Johann; neues Ehrenmitglied

ST. JOHANN (niko). Zur 23. Generalversammlung des Gesundheits- und Sozialsprengels St. Johann-Oberndorf-Kirchdorf konnten Obmann Franz Berger und GF Claus Hutter u. a. auch alle drei Ortsbürgermeister und RK-GF Bernhard Gschnaller begrüßen.

Bei den Vorstandsneuwahlen wurde Berger im Amt bestätigt. Im neuen Vorstand zudem: Sabine Trabi (Vize), Georg Zimmermann (Kassier), Bernhard Lederer, Maria Krepper, Christine Zlöbl. Nach 20 Jahren Vorstandstätigkeit wurde Christa Burger (Kdf.) verabschiedet und zugleich zum dritten Ehrenmitglied (neben Georg Wörtz und Christl Hauser) ernannt. Für ihren Einsatz gedankt wurde auch Maria Schneider (Kdf.).
Die Ortschefs Seiwald, Obermüller und Schweigkofler würdigten die Arbeit der SprengelmitarbeiterInnen und hoben die Wichtigkeit der sozialen Einrichtung.

Berger berichtete von 24.432 direkt verrechneten Leistungsstunden im Vorjahr, 9.000 Stunden davon entfallen auf die Hauskrankenpflege. Über 140.000 km wurden von den 28 Mitarbeitern (davon 5 Dipl.-Krankenschwestern) zurückgelegt und über 200 Klienten betreut. Er dankte alle Pflege- und Verwaltungskräften, Ärzten, dem BKH, Pflegeheimen, Land und den Gemeinden.

"Bei den vorgegebenen Leistungssätzen, Mehrkosten und Rückstellungen können wir kaum noch die Kosten decken, aber 'wir schaffen das'", zeigte Berger die finanzielle Problematik für den Sprengel auf. Das zeigte sich auch im Kassabericht, der bei Einnahmen von 1,065 Mio. € und Ausgaben von 1,099 Mio. € einen Velrust von 34.469 € aufwies.

GF Hutter wies auf Jahre der Veränderung und Systemumstellung hin; auch er betont, dass es schwerer werde, ausgeglichen zu bilanzieren. Er will verstäkte Bemühungen zur Hebung des Images und der Wertschätzung der Pflegeberufe setzen; u. a. wird am 24. 10. ein neuer Imagefilm präsentiert (Alte Gerberei, 19 Uhr, öffentlich).

Zahlen:
Personaufwand 917.650 €, Klientenbeiträge 282.000 €, Landesgelder 457.000 €, Gemeindebeiträge 235.000 €.
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