13.12.2017, 11:54 Uhr

Bauernbund: "Situation wurde besser"

Optimismus herrschte bei der Herbstkonferenz des Bauernbundes vor. (Foto: Bauernbund)

Herbstkonferenz des Bezirks-Bauernbundes in Reith; positive Signale und Entwicklungen.

BEZIRK/REITH (niko). "Zusammenhalt und Einsatz lohnen sich", stelle Bauernbundobmann LH-Stv. Josef Geisler bei der Herbstkonferenz des Bauernbundes in Reith fest. Nun gelte es, die Kräfte auch für die Landtagswahlen zu bündeln, damit starke Vertreter die bäuerlichen Anliegen im Landesparlament vertreten können.

Geisler attestierte, dass der Arbeitsplatz am Hof attraktiv gehalten werden konnte, nicht zuletzt mit dem Tourismus, regionalen Kreisläufen und der Vermarktung heimischer Lebensmittel (u. a. für Großküchen). "Die Landwirtschaft im Bezirk ist stabil. Lenkungsmaßnahmen für die Freizeitwirtschaft wie der Woipertouringer sind Vorbildprojekte für das ganze Land", so Geisler, und "die Stimmung bei den Bauern ist besser geworden", ergänzte LA Josef Edenhauser.

Arbeitsplatz „Bauernhof“ attraktiv

„Ich bin als Bezirksbauernobmann stolz, dass die meisten Höfe im Bezirk bewirtschaftet werden und sich vor allem viele junge Männer und Frauen umfassend ausbilden lassen, um später einmal die Höfe ihrer Eltern zu übernehmen“, so Edenhauser. Er hob auch die Leistungen der Landjugend hervor.

„In Kitzbühel haben wir die ganz besondere Situation, dass Tourismus und Landwirtschaft sehr eng zusammenarbeiten. Wir haben hier bereits sehr viele Kooperationen schnüren können und unsere Bauern und Wirte verstehen es immer besser, die Geschichte der Speisen auf dem Teller unserer Geste zu erzählen; das ist besonders wichtig, wenn man bedenkt, welch enormen Mehrwert unsere heimischen Erzeugnisse haben", so Geisler.

Es wurden zahlreiche Initiativen gestartet, um die kleinstrukturierte Landwirtschaft vor Ort zu stärken. In Schlitters entsteht etwa eine neue Käseschneide- und Packanlage, an der auch heimische Käseerzeuger beteiligt sind. „Damit verschaffen sich unsere Bauernfamilien wieder mehr Platz am eigenen Markt, indem sie ihre Produkte marktgerecht – also genau so, wie es sich der Konsument wünscht – liefern.“
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