24.03.2017, 15:05 Uhr

Die große Kunst des Redens: Bezirksergebnisse beim Jugendredewettbewerb

TeilnehmerInnen und Organisatorinnen des Jugendredewettbewerbes in Kitzbühel. (Foto: Land Tirol)

Spannende Themen und klare Statements sorgten beim Jugendredewettbewerb in Kitzbühel für Aufsehen.

BEZIRK KITZBÜHEL (elis). Die Kunst des Redens, die Rhetorik, ist seit der Antike als Disziplin bekannt. Große RednerInnen haben Einfluss auf Politik und Weltgeschehen - auch in Zeiten von Social Media. Martin Luther King, Barack Obama und Michelle Obama, Mutter Theresa und J. F. Kennedy. Ihre Worte haben die Massen begeistert.

Beim jährlichen Jugendredewettbewerb am 23. März in der LMS Kitzbühel bewiesen Talente aus dem Bezirk, wie geschickt und fesselnd sie ihre Ideen und Meinungen ans Publikum bringen können - mit großem Erfolg.
Moderiert von Helmut Opperer und unter den strengen Augen der Jury (die Redaktion der BEZIRKSBLÄTTER durfte zusammen mit den AutorInnen Edi Erich, Thomas Raab und Christina Feiersinger sowie Katharina Mader von der Sparkasse Kitzbühel und Bezirksschulinspektor Georg Scharnagel Mitglied der sechsköpfigen Jury sein) stellten sich SchülerInnen der NMS Kitzbühel, des BG/BORG St. Johann, der Polytechnischen Schule Hopfgarten, der LLA Weitau, der Fachschule für Handel und Verkauf Kitzbühel, der HAK Kitzbühel und der HBLA St. Johann der Herausforderung.
In drei Kategorien und sechs Alters und Schwierigkeitsstufen standen 22 SchülerInnen sprichwörtlich Rede und Antwort.

Die SiegerInnen

Die Kategorie Klassische Rede bis zur achten Schulstufe konnte Carmen Kloiber für sich entscheiden. Die junge Rednerin überzeugte unter dem Motto „Das Objekt der Gesellschaft“ mit ihren Ausführungen zu Sexismus und Vorurteilen bei Teenagern. Marcel Kohlreiter (PTS Hopfgarten) sprach über seine persönlichen Erfahrungen mit „Burnout“ innerhalb der Familie – und sicherte sich damit den ersten Platz (als einziger Kandidat) in der Gruppe Klassische Rede – Polytechnische Schulen. In der Kategorie Klassische Reden – Mittlere Schulen gewann Selina Vötter, die unter dem Titel „Skispringen – das Leben der Papiermänner“, Magersucht und Essstörungen im Spitzensport thematisierte. Mathias Aufschnaiter sorgte mit einer witzigen Performance in der Kategorie Neues Sprachrohr (Bearbeitung eines Themas auf kreative Weise, Schauspiel und Requisiten waren erlaubt) für gute Stimmung und neue Erkenntnisse zur Frage „Wie Promis Teenager beeinflussen“. Die Spontanrede (5 Min. Vorbereitungszeit zu einem unbekannten Themengebiet) gewann Julia Bachler, die vom Zusammenleben mehrerer Generationen unter einem Dach berichtete. Eine fulminante feministische Rede unter dem Titel „Nicht schon wieder!“ hielt Berit Neumayr in der Kategorie Klassische Rede – Höhere Schulen, und sicherte sich damit den ersten Platz in dieser Kategorie.

Die GewinnerInnen der jeweiligen Kategorien werden den Bezirk Kitzbühel beim Landeswettbewerb am 26. April vertreten und damit um das Ticket für das Bundesfinale (20. bis 25. Mai in Wien) kämpfen.
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