07.11.2016, 10:34 Uhr

"Waidmännisch, wie es sich gehört"

Klaus Heuberger (li.) übernahm von Bezirksjägermeister Martin Antretter den Beutebruch.

Bezirkshubertusfeier erstmals in Going; Seiser hielt Hubertusrede; Hubertushirsch von Heuberger erlegt.

GOING/BEZIRK (niko). Zwei Premieren in Going: Erstmals wurde im Ort die Bezirkshubertusfeier abgehalten, wie Bgm. Alexander Hochfilzer in seinen Grußworten erklärte – und erstmals rückte dazu auch eine Bundesmusikkapelle, jene aus Going, aus. Die Erpfendorfer Jagdhornbläser trugen ebenso zur musikalischen Umrahmung bei.

Die Organisation vor Ort lag bei den Goinger Jägern mit Hermann Fuchs an der Spitze. Mit Klaus Heuberger war es zudem ein Goinger, der den Hubertushirsch erlegte und dafür bei der Feier den Beutebruch von Bezirksjägermeister Martin Antretter und Hannes Seiser (Vorstand Tiroler Jägerverband) übernehmen konnte.

Seiner Hubertusansprache stellte Seiser den Leitspruch "Waidmännisch, wie es sich gehört" voran. Schwarze Schafe gebe es überall, auch in der Jägerschaft, "aber es liegt an uns, wie wir damit umgehen. Offenheit und Ehrlichkeit mit den Partnern in der Natur muss an erster Stelle stehen", so Seiser. Ehrlichkeit auch gegenüber dem eigenen Handeln sei angesagt. "Wir müssen in Abstimmung mit anderen Naturnützern handeln und die Jägerei als verantwortungsvolles Handwerk sehen." Hegen, das Wild regulieren zum Schutz von Wald und Flur, stolz sein, aber nicht überheblich, "kurz: waidgerecht", das muss das Credo sein, schloss Seiser.

Pfarrer Josef Haas spendete den Hubertussegen. Nach der Messe ging es zum Hubertusabend in den Stanglwirt.

Fotos: Kogler
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