23.11.2016, 13:33 Uhr

Auf in den Wettkampf-Winter

Dominik Landertinger will wieder an die Spitze. (Foto: smpr.at)

Heimische Biathleten in Schweden im Weltcup-Einsatz; Auftakt für den heurigen WM-Winter.

HOCHFILZEN/REITH (niko). Ab 27. November gehen die heimischen Biathleten in Östersund zum ersten Mal in diesem WM-Winter ans Werk. Im Rahmen von verbandsinternen Qualifikations-Wettkämpfen wurde im WM-Stadion von Hochfilzen über das ÖSV-Aufgebot für die Bewerbe in Skandinavien entschieden (wir berichteten). Dominik Landertinger und Lisa Hauser, die ihr Weltcup-Ticket bereits im Vorfeld fix in der Tasche hatten, nutzten die Wettkämpfe als Testrennen.

Lisa Hauser führt ÖSV-Damenriege an

Hauser präsentierte sich im Damen-Team tonangebend und bestätigte ihre Rolle als interne Nummer eins in souveräner Manier. Die 22-Jährige sicherte sich gleich zwei Siege bei den Testrennen im neuen WM-Stadion in Hochfilzen: „Ich fühle mich total gut. Heuer musste ich zwar in der Vorbereitung durch einige Erkältungen ein paar kleinere Pausen einlegen, größtenteils haben aber die guten Trainingstage überwogen." Sie kehrt nur mit besten Erinnerungen nach Östersund zurück, schließlich gelang ihr im Vorjahr im Einzelbewerb das erste Top-Ten-Resultat ihrer Karriere. Ein Ergebnis, an das die hübsche Reitherin nur allzu gerne anschließen würde: „Ich habe das Gefühl, dass ich mich in der Loipe technisch steigern konnte. Jetzt hoffe ich, dass ich diese Technik auch im Wettkampf umsetzen kann.“

Schritt für Schritt in die Weltspitze zurück

Nach überstandenem Bandscheibenvorfall sieht Dominik Landertinger in Sachen Formkurve hingegen noch Luft nach oben: „Im Training ist es jetzt immer super gelaufen, unter Rennbedingungen merke ich aber, dass ich von meiner Form noch ein gutes Stück entfernt bin. Diese Lücke gilt es jetzt im Wettkampfmodus zu schließen.“ Östersund, so Landertinger, sei als Vorbereitungsrennen zu sehen, in welches er ohne jegliche Erwartungen gehe: „Ich will einfach gut in den Weltcup starten und mich dann Schritt für Schritt wieder an die Weltspitze heran arbeiten.“
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