22.09.2014, 11:31 Uhr

Kitzbühel als Ländle-Schreck

Reith-Goalie Hlebetz machte Kössen das Leben schwer, konnte den Gastgeber-Sieg aber nicht verhindern. (Foto: Foto: Habison)

Mit dem 4:2 über Altach gelang dem Westligist bereits der dritte riumph gegen ein Vorarlberger Team.

BEZIRK (han). Erstes Spiel, erstes Tor. Ex-Profi und Kitzbühel-Neuzugang Armin Hobel erfüllte gleich im ersten Einsatz die Erwartungen und erzielte beim 4:2 Auswärtserfolg seinen Premieretreffer. Für das gesamte Team war der Triumph über die Altacher Amateure eine gelungene Generalprobe für den bevorstehenden Cup-Schlager gegen die Wiener Austria. Vor allem nach der Pause geigten die Gamstädter groß auf, erzielten vier Treffer und damit mehr als je zuvor in einem Regionalliga-Spiel überhaupt. „Es war unsere stärkste 2. Halbzeit bisher, zumal wir es auch mit einem megastarken Gegner zu tun hatten“, freute sich Kitzbühel-Trainer Alex Markl. Nicht weniger als fünf Spieler der Altacher Startelf gehören zum Kader der Profi-Truppe, die derzeit Platz fünf der Österr. Bundesliga belegt, noch vor Sturm Graz und Cup-Gegner Austria Wien. Kitzbühel verlängerte damit auch den Erfolgslauf gegen die Vorarlberger Regionalliga-Team, der nun drei Siege und ein Remis zählt.

Primgeiger als Spätzünder

Fieberbrunn, Tabellenführer der Bezirksliga, hatte mit dem punktelosen Schlusslicht Zell/Ziller eine Halbzeit seine liebe Not (Pausenstand 1:1). Nach Wiederbeginn schaltete die Truppe von Trainer Manfred Hochrainer einen Gang höher und feierte letzendlich den höchsten Sieg (5:1) seit Saisonbeginn.
Im Bezirksderby der 1. Klasse setzte sich Kössen gegen Reith durch. Nach schmuckloser erster Halbzeit dominierten die Kaiserwinkl-Kicker den zweiten Spielabschnitt und siegten hochverdient mit 2:1. Kirchberg 1b und Waidring sind das neue Führungsduo der 2. Klasse. Waidring, mit einem Zähler Rückstand Tabellenzweiter, verdankt den 2:1 Auswärtstriumph einem Schlusskrimi mit Siegtreffer in der 93. Minute – nur wenige Augenblicke zuvor (92.) hatte Gastgeber Bad Häring noch den Ausgleichstreffer bejubelt.
Mehr Fotos auf: www.meinbezirk.at

Fotos: Habison
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